Sa, 16. Dezember 2017

70.000 Euro Strafe

03.03.2015 18:22

Guten Gesprächen folgte deftige Watsch'n

Gerade als man in Grödig dachte, die Probleme hätten ein Ende, kam es wieder ganz dick! Die Bundesliga verurteilte den gebeutelten "Dorfklub" wegen der zwei Spielabsagen gegen Sturm und WAC zu einer Geldstrafe von 70.000 Euro. Dazu kommt die Stadionmiete für die Red-Bull-Arena. Zumindest auf der Suche nach einem Namenssponsor gibt es Positives zu vermelden.

Zwei Spielabsagen kosten Grödig saftige 70.000 Euro! Das gab der Senat 5 der Bundesliga gestern bekannt. Im Detail handelt es sich dabei um die abgesagten Partien gegen Sturm Graz und gegen den WAC Mitte Februar. Beide Spiele werden im März nachgeholt. Genau da eckt die Liga an: "Der Meisterschaftsbetrieb wurde beeinträchtigt", heißt es. "Diese Tatsache war für die Art und Höhe der Sanktion ausschlaggebend", sagte der Senat-5-Vorsitzende Thomas Hofer-Zeni. Grödig-Manager Haas hoffte erst nur auf eine Verwarnung seitens der Liga. Immerhin hat der Verein in Windeseile reagiert, lässt eine Rasenheizung einbauen und spielt inzwischen in der Red-Bull-Arena. Am Montag war Haas extra noch einmal in Wien, um sich dem Senat zu stellen: "Nach der rund 75 minütigen Sitzung bin ich mit einem guten Gefühl nach Hause gefahren."

Kosten für Umbau noch offen
Einen Tag später bekam er dann die saftige Rechnung präsentiert: "70.000 Euro sind ein Wahnsinn!" Deshalb wird Haas nun die Lage prüfen lassen und in den nächsten drei Tagen Protest einlegen. Der nächste "Schrieb" nach Wien folgt, wenn die Umbauarbeiten in Grödig abgeschlossen sind – also die Rasenheizung eingebaut ist. Erst dann kann der Antrag auf Wiederzulassung für das Goldberg-Stadion eingereicht werden. Wieviel der Umbau Grödig im Endeffekt kosten wird, entscheidet sich noch diese Woche: Mit der Red-Bull-Delegation um Geschäftsführer Jochen Sauer bespricht Haas die Details zur Untermiete des FC Liefering im Goldberg-Stadion.

Wieviel die Miete deckt, hängt davon ab, wie lange Liefering seine Heimspiele in Grödig spielt. Die Vereinskasse könnte bald auch durch die Vergabe des Namenssponsors klingeln. Nachdem Scholz nach dieser Saison abspringen wird, war man auf der Suche. "Wir befinden uns bereits in guten Verhandlungen", freute sich Haas. Aber dass gute Gespräche nicht zwingend positive Ergebnisse bringen, weiß er spätestens seit gestern.

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