Fr, 20. Oktober 2017

Streit mit Faymann

15.02.2015 18:47

Auch in GB Ärger über „Atom-Kanzler“ Cameron

Österreichs politischer Druck gegen das britische AKW Hinkley zeigt verstärkt Wirkung in England: Denn britische Mitglieder eines Netzwerks machen ihrem Ärger über Premier David Camerons Pro-Atom-Kurs Luft: Die Umweltschützer bedanken sich bei Österreich und Kanzler Werner Faymann für den Kampf gegen die Nuklearpläne.

Großbritannien will, wie berichtet, als Rache für Österreichs Klage gegen den Ausbau und die Finanzierung des umstrittenen AKWs, der Alpenrepublik schaden. Trotzdem lässt sich Faymann vom rot-weiß-roten Anti-Atom-Kurs nicht abbringen. Mittlerweile erhält er sogar Rückendeckung von etlichen Briten.

Kritik an "Atom-Kanzler" Cameron
Denn das von Ulli Sima, Wiener Anti-Atomkämpferin der ersten Stunde, initiierte Netzwerk CNFE (Cities for a Nuclear Free Europe) äußerte sich in Leserbriefen an die Zeitungen "Guardian" und "Independent" äußerst kritisch über "Atom-Kanzler" Cameron.

Seine Regierung beharrt darauf, dass andere EU-Länder die britischen Energie-Wahlmöglichkeiten zu respektieren hätten. Doch Umweltschützer wie Greenpeace deckten auf, dass es ohne die absurde staatliche Nuklear-Förderung gar keinen Ausbau geben würde.

Schützenhilfe kommt von der grünen Klubobfrau Eva Glawischnig. Sie fordert vehement eine Klage gegen die Subvention der lebensgefährlichen und völlig unwirtschaftlichen Atomenergie.

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