Fr, 24. November 2017

Band-Todesfälle

16.01.2015 15:30

The Black Crowes und California Breed hören auf

Keine gute Woche für Rock-Fans, denn dieser Tage haben sich gleich zwei Bands aufgelöst. Die renommierten The Black Crowes taten dies bereits zum zweiten Mal, während es California Breed rund um Ex-Deep-Purple-Mitglied Glenn Hughes nicht einmal zwei Jahre lang gab. Zurück bleiben zumindest Erfolgsgeschichten und unsterbliche Songs.

Die US-Bluesrock-Band The Black Crowes hat sich wegen eines Streits zwischen den Bandgründern, den Brüdern Rich und Chris Robinson, aufgelöst. "Nachdem ich 24 Jahre das Privileg hatte, die Musik für die Black Crowes schreiben und spielen zu dürfen, muss ich zu meiner großen Enttäuschung sagen, dass sich die Band trennt", teilte Gitarrist Rich Robinson am Donnerstag mit.

Brüderzwist
Verantwortlich für das Ende sei sein Bruder Chris: Dieser habe einen unangemessen hohen Anteil an den Einnahmen gefordert, wie Rich Robinson erklärte. Schlagzeuger Steve Gorman bestätigte dies. Chris Robinson selbst äußerste sich zunächst nicht zur Trennung der Band. Anfang der Woche hatte er jedoch in einem Interview gesagt, die Auftritte der Black Crowes seien "sehr öde" geworden.

Die Black Crowes sind für ihre Mischung aus Blues und Südstaaten-Rock bekannt und haben mehr als 35 Millionen Alben verkauft. Zu ihren bekanntesten Songs zählt etwa "Jealous Again". Seit 2009 brachte die Band jedoch kein neues Album mehr heraus, ihr letzter Auftritt liegt mehr als ein Jahr zurück. Für heuer war ursprünglich eine Tour zum 25-Jahre-Band-Jubiläum geplant.

Kurzes Aufflackern
Ebenfalls die Segel gestrichen hat auch das kalifornische All-Star-Projekt California Breed rund um Ex-Deep-Purple-Musiker Glenn Hughes, das noch im Herbst live in der Wiener Arena zu sehen war. Klar Schiff machte auf der Band-Seite auf Facebook Gitarrist Andrew Watt. "Wir sind nicht mehr - eine weitere Sache, die wir nicht zusammenhalten konnten."

Auf Musik der einzelnen Bandmitglieder wird man indes nicht lange warten müssen. Der erste 23-jährige Watt steckt bereits voller Pläne für weitere Projekte und Frontmann Hughes hat schon vergangenes Jahr im ausführlichen "Krone"-Interview angekündigt, voller Vorfreude auf neue Projekte hinzusteuern.

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