Di, 21. November 2017

Eisluft-Alarm

23.12.2014 10:30

Massiver Temperatursturz nach Weihnachten

Der Frühling im Winter mit Spitzenwerten um die 18 Grad - zuletzt gemessen am Freitag in Reichenau an der Rax in Niederösterreich - wird nun bald zu Ende gehen. Darf man den Prognosen der Meteorologen glauben, werden die Temperaturen ordentlich in die Tiefe stürzen. Bis zum Jahreswechsel könnte die Differenz zu den vergangenen Tagen bereits 28 Grad betragen. Mit viel Schnee ist aus derzeitiger Sicht allerdings nicht zu rechnen.

"Nach dem Christkind kommt die Kälte", twitterte am Montag ORF-Chefmeteorologe Markus Wadsak. Kälte an sich ist im Winter ja wahrlich nichts Ungewöhnliches. Allerdings dürfte vor dem Hintergrund des heurigen Rekordjahrs ein Temperatursturz von über 20 Grad den einen oder anderen doch eiskalt erwischen. Für Dienstag wurden noch einmal 18 Grad als Höchsttemperatur in Reichenau an der Rax prognostiziert, dann allerdings dürfte es allmählich Richtung null Grad und weit darunter gehen.

Minus 15 Grad in Salzburg und Innsbruck
Null Grad werden etwa für Wien laut Wadsaks Prognose um den Stefanitag bzw. in den Tagen danach erreicht. Auch im Westen Österreichs zeigt dann der Winter sein wahres Gesicht. Ende Dezember sollen bereits deutliche Minusgrade verzeichnet werden, wie die Sieben-Tages-Prognose auf dem Portal wetter.com zeigt. Die Tiefsttemperaturen in den Städten Salzburg und Innsbruck könnten mitunter bei minus 15 Grad liegen.

Weiter kein ausgiebiger Schneefall in Sicht
Da aber Kälte allein noch keinen wirklichen Winter ausmacht, bleibt die Frage nach dem Schnee - und mit diesem schaut es nicht so gut aus. Laut Wadsak werden es bis kommendes Wochenende in den nördlichen Alpen lediglich zehn bis 15 Zentimeter sein. Die Skigebiete leiden an akutem Schneemangel und sehnen sich nach üppigerer Ausbeute von Frau Holle - doch diese wird sich bis auf Weiteres wohl von ihrer geizigen Seite zeigen.

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