Di, 17. Oktober 2017

"Guinness"-Rekord

02.10.2014 13:33

Wiener fährt mit Ballon in 206 Meter tiefe Höhle

Mit einem Heißluftballon hat der Wiener Ivan Trifonov eine 206 Meter tiefe Höhle im dalmatinischen Velebit-Gebirge "bezwungen". Der knapp 70-Jährige hat die Extremfahrt nach eigenen Angaben bereits am 18. September geschafft und strebt damit eine Eintragung in das "Guinness-Buch der Rekorde" an.

Die Öffnung der Mamet-Höhle im kroatischen Velebit-Nationalpark in der Nähe von Zadar hat einen Durchmesser von nur rund 40 Metern. Vor zehn Jahren war sie Schauplatz eines Base-Jumps des späteren Stratosphären-Springers Felix Baumgartner.

Fahrt mit speziell adaptiertem Ballon
Trifonov schaffte die Fahrt zum Grund der Karsthöhle mit einem eigens adaptierten Ballon, zu dessen Ausrüstung auch eine neun Meter lange Aluminiumstange gehörte: Die benötigte der Abenteurer, um sein Fluggerät in entsprechender Distanz von den Felswänden zu halten.

Die Fahrt verlief hinunter und wieder raus aus der Höhle - trotz mehrerer Berührungen mit den Felsen - ohne Probleme. Allerdings legte Trifonov wegen des Windes eine harte Landung an der Erdoberfläche hin, bei der er aus dem Korb geschleudert wurde und sich eine Platzwunde am Kopf zuzog. "Ich fühle mich zwar wie ein geklopftes Wiener Schnitzel, aber meine Gelenke und Knochen haben die Landung überstanden", schrieb der gebürtige Bulgare in einer Aussendung.

Als Erster im Ballon am Nord- und Südpol
Trifonov überquerte als erster Mensch mit einem Heißluftballon das Mittelmeer, fuhr als erster im Ballon zu Süd- (2000) und Nordpol (2006) sowie über die Chinesische Mauer. Insgesamt vier Einträge im "Guinness-Buch der Rekorde" hat er bereits, jetzt soll der fünfte folgen.

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