Di, 21. November 2017

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13.09.2014 10:57

Bundesheer-Offizier als OSZE-Beobachter in Ukraine

Auch das österreichische Bundesheer beteiligt sich an der OSZE-Beobachtungsmission in der Ostukraine. Als Beobachter wird ein Bundesheer-Offizier vorerst für ein halbes Jahr bei der Überwachung des Waffenstillstandes zwischen den ukrainischen Regierungstruppen und den prorussischen Rebellen mithelfen, teilte das Verteidigungsministerium am Samstag mit.

Der Major wird bereits am kommenden Sonntag seine Arbeit im Osten des Landes bei der OSZE-Mission SMMU (Special Monitoring Mission to Ukraine) aufnehmen. Insgesamt sind dort 260 OSZE-Beobachter im Einsatz - davon vier zivile Experten aus Österreich.

Klug ist "stolz, dass das Bundesheer einen Beitrag leistet"
"Österreich als neutrales Land hat sich immer für eine politische Lösung des Konfliktes stark gemacht. Die Waffenruhe ist eine Grundvoraussetzung für ernsthafte Friedensverhandlungen. Es macht mich darum stolz, dass das österreichische Bundesheer einen Beitrag zur Deeskalation leisten kann", erklärte Verteidigungsminister Gerald Klug.

Außenminister Sebastian Kurz meinte: "Österreich leistet weiter aktiv einen Beitrag zur friedlichen Lösung des Ukraine-Konflikts. Die derzeitige Waffenruhe ist die Chance. Diese müssen wir nun fixieren und mit allen Mitteln absichern. Wenn das gelingt, kann die Diplomatie erneut versuchen, eine Lösung jenseits militärischer Auseinandersetzungen zu finden."

Offizier mit reicher Auslandserfahrung
Der Major ist ein auslandserfahrener Offizier. Er war unter anderem bereits als Ausbildner für den Umgang mit Landminen und als Ausbilder beim Militärbeobachterkurs der Deutschen Bundeswehr tätig. Der gebürtige Salzburger spricht neben seiner Muttersprache fünf Fremdsprachen.

Auch österreichische Drohnen sind für die OSZE im Ukraine-Konflikt im Einsatz. Dazu wurde ein Vertrag mit der österreichischen Firma Schiebel geschlossen (siehe Infobox).

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