Do, 23. November 2017

Familie trauert

11.07.2014 08:28

Bauer tötete in Mähwerk geratenen Kater mit Hammer

Nicht nur Wildtieren wie Rehen und Hasen droht von Mähwerken der Traktoren Gefahr. Auch frei laufende Katzen können auf ihren Streifzügen zum Opfer werden. So ein Fall erhitzt derzeit in Wernbe in Kärnten die Gemüter. Ein Bauer hatte einen schwer verletzten Kater mit dem Hammer getötet. Tierschützer drohen ihm mit einer Anzeige.

"Unser Kater hat wohl bei der Jagd auf Mäuse den Traktor nicht gehört oder ist nicht schnell genug weggelaufen. Das kann passieren. Aber was dann geschehen ist, hat uns unglaublich schockiert", erzählt Carmen Mitzner aus Wernberg.

Ihr Kater "Tom" war schwer verletzt worden. Ihm wurde ein Bein komplett, die anderen drei beinahe zur Gänze abgetrennt. "Mein Mann hat beobachtet, wie der Bauer ausstieg und mit dem Hammer auf unseren Kater einschlug", schildert die Besitzerin die erschütternden Szenen.

Mitzner versuchte, den Bauern zur Rede zu stellen. Dieser soll aber nur knapp geantwortet und sich dann abgewendet haben. Auch die alarmierte Polizei sah keinen Grund für eine Amtshandlung: Weil das Tier so schwer verletzt worden war, habe es der Landwirt ja nur von den Schmerzen erlösen wollen.

Der Tierschutzverein Villach will dennoch Anzeige gegen den Bauern erstatten. "Er hätte einen Tierarzt rufen sollen. Man tötet doch nicht einfach ein Tier mit einem Hammer", meint Leiterin Auguste Windisch.

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