Fr, 20. Oktober 2017

Tat ist strafbar

22.08.2013 09:30

Schwan der Queen gegrillt und gegessen

Ein Schwan Ihrer Majestät Elisabeth II. ist in Großbritannien getötet und offenbar verzehrt worden. Der Vogel wurde nach Angaben von Polizei und Tierschützern geschlachtet, gegrillt und tranchiert, bevor seine Überbleibsel an einem Flussufer nahe Windsor Castle zurückgelassen wurden. Wild lebende Schwäne sind in Großbritannien Eigentum der Krone und es ist strafbar, einen der Vögel zu töten.

Als die Tierschützerin Wendy Hermon von der Organisation Swan Lifeline den toten Vogel am Sonntag fand, wurde ihr laut Eigenaussage schlecht: "Es war nur noch ein Skelett und völlig verbrannt." Das Fleisch sei sauber abgeschnitten worden, sagte Hermon.

Das Tier sei vermutlich gegrillt worden, teilte Swan Lifeline am Mittwoch mit. "Wie kann jemand so etwas tun und ihn einfach dort liegen lassen?", fügte Hermon hinzu. Die zuständige Polizei von Thames Valley erklärte, sie ermittle im Fall eines gestohlenen Schwans, nachdem der Fund am Sonntag gemeldet worden war.

Traditionell als Delikatesse verzehrt
Schwäne wurden traditionell gerne als Delikatesse bei Festessen gereicht. Seit 1981 sind sie allerdings gesetzlich geschützt. In Großbritannien gehören "alle nicht gekennzeichneten Höckerschwäne in offenen Gewässern" der Krone. Die Königin mache von ihrem Recht allerdings nur an der Themse und ihren Nebenflüssen Gebrauch, heißt es auf der königlichen Webseite.

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