Fr, 24. November 2017

Bei Stürzen

22.03.2013 10:08

Apples iPhone soll künftig fallende Katzen nachahmen

In einem kürzlich veröffentlichten Patentantrag beschreibt der US-Elektronikkonzern Apple eine Technik, mit deren Hilfe sich bei Stürzen schwere Schäden am iPhone verhindern lassen könnten. Geht es nach den Apple-Ingenieuren, soll das Telefon während des Falls seine Lage so verändern, dass es nicht auf dem empfindlichen Display, sondern auf den robusteren Kanten aufschlägt. Die Idee ist bei der Natur abgeschaut: Katzen ändern bei Stürzen mit dem Schweif ihren Schwerpunkt und landen dadurch immer auf den Füßen.

Wie das deutsche IT-Portal "Golem" berichtet, könnte dieses "sichere Fallen" beispielsweise mithilfe beweglicher Gewichte im Telefon realisiert werden, die bei Stürzen ihre Position so verändern, dass das Gerät in einer möglichst sicheren Stellung auf dem Boden aufkommt. Auch kleine Gasdüsen, ähnlich den Steuerungsdüsen bei Satelliten, könnten die Position des Telefons beim Fallen korrigieren.

Dabei würde aus kleinen, über das Gerät verteilten Öffnungen im Notfall Gas ausgeblasen, das einen Rückstoß erzeugt und das Handy so in eine andere Position bringt. Bei Apple verspricht man sich von der neuen Technik die Vermeidung teurer Reparaturen.

Kopfhörerkabel als andere Möglichkeit
Eine weitere Idee, um das iPhone vor Schäden zu bewahren, macht sich die Musikplayer-Funktion des Geräts zunutze. In der Patentschrift schlagen die Apple-Techniker vor, Stürze völlig zu verhindern, indem im Falle eines Sturzes bei angeschlossenen Ohrhörern einfach das Audiokabel so im Gerät fixiert wird, dass es das Telefon kurz vor dem Aufschlag auffängt. Dazu sollen im Notfall Widerhaken den Kopfhörerstecker fixieren.

Apple schützt Macbooks bereits mit Magnetstecker
Apple hat in der Vergangenheit bereits bei seinen Macbooks einen cleveren Schutzmechanismus eingebaut, um sie vor Stürzen zu schützen. Dabei wird der Netzstecker mithilfe eines Magneten fixiert und haftet dabei nur so fest, dass er notfalls – etwa, wenn jemand über das Ladekabel stolpert – loslässt, statt den ganzen Laptop mit sich zu reißen.

Ob Apple bereits an iPhone-Prototypen mit den neuen Schutztechnologien arbeitet und wann diese beim Endbenutzer ankommen könnten, ist bislang unbekannt. Tatsächlich könnten sich die Schutzmechanismen für Apple finanziell sogar negativ auswirken, schließlich verdient der Konzern auch an Reparaturen. Sie wären jedoch ein Merkmal, mit dem man das iPhone von Konkurrenzgeräten abheben könnte.

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