Mo, 20. November 2017

Adé, Philharmoniker!

30.05.2011 16:52

Bruch mit Salzburg war für Berliner unausweichlich

Der Rückzug von den Salzburger Osterfestspielen sei unausweichlich gewesen – das hat Olaf Maninger, Medienvorstand der Berliner Philharmoniker, zum nahenden Abschied seines Orchesters aus Salzburg am Montag in Berlin erklärt. Manchmal sei ein radikaler Bruch das Beste. In Baden-Baden könnten die Philharmoniker als "deutsches Orchester in einer deutschen Stadt" ein eigenes Profil entwickeln. Baden-Baden habe eine "reiche und reichhaltigere Struktur" mit vielen Auftrittsmöglichkeiten, ergänzte Intendant Martin Hoffmann.

Die Erwartungen an die von Herbert von Karajan gegründeten Salzburger Osterfestspiele hätten sich nicht mehr erfüllt. Förderer seien abgesprungen, damit seien die vom Orchester angestrebten vier Opernaufführungen zu erschwinglichen Ticketpreisen nicht mehr möglich, sagte Hoffmann. Zum Abschied aus Salzburg steht im kommenden Jahr "Carmen" auf dem Programm.

Die Berliner Philharmoniker wollen sich nun stärker in weltweiten Metropolen vorstellen und rund um den Globus multimedial präsent sein. Nach London in diesem Jahr werden sich die Philharmoniker im Februar 2012 mit drei verschiedenen Programmen in der Carnegie Hall dem Publikum von New York präsentieren, kündigte Hoffmann an.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden