Di, 22. Mai 2018

Eigentor?

30.04.2011 12:28

Viele Bürgermeister wehren sich gegen Befragung

Die von FPK-Obmann Uwe Scheuch für ganz Kärnten geplante Volksbefragung über das Ergebnis der Ortstafel-Verhandlungen entwickelt sich für die Freiheitlichen zum Eigentor. Die "Krone" befragte Bürgermeister von Kärntner "Randgemeinden" und alle wehren sich gegen "sinnlose Geldverschwendung". Sogar der Gemeindechef von Mühldorf, der Heimat der Scheuch-Brüder.

Immer lauter werden jene Stimmen, die sich gegen die Forderung der FPK nach einer Volksbefragung zum Ortstafel-Kompromiss wenden. Freiheitlichen-Obmann Uwe Scheuch will ja – wie berichtet – ganz Kärnten über das Memorandum abstimmen lassen.

"Eine solche Befragung ist sinnlos"
Die "Krone" wollte daher wissen: Was halten die Bürgermeister jener Gemeinden davon, die nicht in dieser "Ortstafel-Region" liegen? Wie schätzen sie die Stimmung ihrer Bevölkerung ein? Das Ergebnis ist eindeutig: "Eine solche Befragung ist sinnlos, kostet viel Geld und wird nur geringe Beteiligung haben."

Noch eine Sorge geht um, sie formuliert der Metnitzer Bürgermeister Anton Engl-Wurzer ebenso wie der Gnesauer Franz Mitter: "Da werden Emotionen geschürt." Heiligenbluts Josef Schachner meint: "Was in Klagenfurt beschlossen wurde, sollen die Heiligenbluter kippen? Das ist kurios."

Martinz appelliert an Scheuch
VP-Chef Josef Martinz appelliert an Uwe Scheuch, auf die Befragung zu verzichten. Sie würde das Ergebnis von Landeshauptmann Dörfler beschädigen.

von Fritz Kimeswenger, Kärntner Krone

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