So, 19. November 2017

Strafsenat-Entscheid

21.12.2010 14:32

Salzburgern fällt die „alleinige Schuld“ für Matchabsage zu

Die Überraschung ist komplett - der Strafsenat der Regionalliga West (RLW) unter Referent Peter Linser hat am Dienstag die Ende Oktober abgesagte Partie zwischen Union Innsbruck und Austria Salzburg mit 3:0 für die Tiroler strafverifiziert. Zudem müssen die Salzburger Violetten 500 Euro Strafe bezahlen. Der Strafsenat sah ein eindeutiges und alleiniges Verschulden der Salzburger an der Absage des Westliga-Matches aus Sicherheitsgründen. Salzburg kann gegen das Urteil Einspruch einlegen.

Nachdem es Mitte Oktober beim RLW-Match zwischen den Amateuren von Wacker Innsbruck und Austria Salzburg zu schweren Ausschreitungen gekommen war, untersagte die Sicherheitsabteilung der Stadt Innsbruck zwei Wochen später die Durchführung der Partie zwischen der Union und Salzburg.

"Nie derartige Gewaltbereitschaft gesehen"
Elmar Rizzoli, Chef der Sicherheitsabteilung, begründete die Absage damals damit, dass er noch nie eine derartige Gewaltbereitschaft vermummter Hooligans gesehen habe, wie bei den Handgreiflichkeiten zwischen Wacker-Fans und Salzburg-Anhängern, bei denen es auch Verletzte gegeben habe.

Schon im September wollte die WSG Wattens gegen Salzburg aus Angst vor Austria-Anhängern nicht antreten und lieber eine 0:3-Strafverifizierung in Kauf nehmen (siehe Infobox). Die Wattener Funktionäre wurden dann aber in einem Krisengipfel zum Antreten überredet, blieben jedoch auf 12.000 Euro Sicherheitskosten sitzen.

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