Fr, 24. November 2017

EL-Duell in Polen

28.09.2010 14:29

Salzburg vor Lech Posen gewarnt: „Ein starkes Team“

Österreichs Fußball-Meister Red Bull Salzburg fliegt am Mittwochvormittag trotz des schwachen Saisonstarts seines Gegners gewarnt zum Europa-League-Gastspiel bei Lech Posen. Obwohl die Polen in der eigenen Liga derzeit nicht vorne dabei sind, wollen die Bullen sie nicht unterschätzen. Co-Trainer Eddy Achterberg betont besonders die Beweglichkeit und Schnelligkeit der Polen, die den Salzburgern zu schaffen machen könnte.

Der polnische Champion Lech Posen liegt nach sechs Runden in der heimischen Liga mit acht Punkten nur auf dem elften Tabellenplatz. Zuletzt hatte es bei Legia Warschau eine 1:2-Niederlage gesetzt, die Eddy Achterberg vor Ort beobachtet hatte.

Der Niederländer war trotz der Niederlage vom Auftreten von Lech beeindruckt. "Sie haben eine spielerisch starke Mannschaft, die vorne sehr beweglich ist", warnt Salzburgs Co-Trainer. "Wir brauchen einen guten Tag, um dort bestehen zu können." Nach der Heimniederlage zum Auftakt gegen Topfavorit Manchester City (0:2) sollten die Salzburger zumindest einen Punkt holen, um sich in Gruppe A nicht vorzeitig alle Aufstiegschancen zu verbauen.

Lokhoff warnt vor Stürmer-Star
Lech war mit einem sensationellen 3:3 bei Juventus Turin in die Gruppenphase gestartet, auch diese Partie hatten die Salzburger genau studiert. Alle drei Tore erzielte der lettische Stürmer Artjoms Rudnevs, der auch in der Liga mit vier Treffern bester Schütze der Polen ist. "Er ist sehr schnell und viel unterwegs. Aber es muss auf die ganze Offensivabteilung geachtet werden", erklärte Ton Lokhoff, der zweite Assistent von Salzburg-Trainer Huub Stevens.

So sehr man auf die Beweglichkeit der Polen achtgeben muss, bei Standardsituationen hatte Lech gegen Juventus anfällig gewirkt. "Wir müssen unsere eigenen Chancen suchen, dann werden wir sie bekommen", versprach Lokhoff. "Wir müssen sie nur noch etwas besser nützen." Der neue Sturmtank Joaquin Boghossian war nicht zuletzt deswegen in die Kritik geraten, war gegen Ried (1:0) sogar von den eigenen Fans ausgepfiffen und daraufhin zur Pause ausgetauscht worden.

Nur Langzeit-Verletzte fehlen
Anstelle des groß gewachsenen Uruguayers macht sich Roman Wallner in Poznan (Posen) nach seinem Goldtor gegen die Rieder Hoffnungen auf einen Einsatz von Beginn an. Stevens muss lediglich auf die Langzeit-Verletzten Andreas Ulmer (Adduktorenriss), Louis Ngwat-Mahop (Muskelverletzung), Robin Nelisse (Knieverletzung) und Kapitän Eddie Gustafsson (Schien- und Wadenbeinbruch) verzichten. "Alle anderen sind fit", bestätigte Lokhoff am Dienstag.

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