Sa, 16. Dezember 2017

Wegen Umbauplänen

14.08.2010 11:53

Im Flachgau droht Streit um die Straßenmeister

Tag der Entscheidung um die Straßenmeisterei im Flachgau: Das Land wälzt umfassende Ideen für eine Umstrukturierung. So sollen etwa die Standorte Straßwalchen und Acharting aufgelöst werden. Am Montag werden die Mitarbeiter "offiziell" informiert, die Gewerkschaft tobt gegen die Sparpolitik.

Erste Details sickerten bereits durch: Künftig soll die Straßenräumung im Flachgau nur noch von den Standorten Kothäusl (Seekirchen) und Gitzen (Hof) aus erfolgen. Straßwalchen und Acharting (je sechs Mitarbeiter) werden geschlossen. Dazu wird das Areal bei Salzburg-Mitte für die Asfinag geräumt und übersiedelt auf die andere Seite der A1.

Am Montag legt Landes-Vize Wilfried Haslauer die Pläne erstmals dem Dienststellenausschuss vor. "Es werden zähe Verhandlungen folgen", poltern die Gewerkschafter Bernd Gollackner (FCG) und Josef Sailer (FSG) gemeinsam gegen die Sparpläne. "Beide Standorte versorgen im Winter wichtige Verbindungen!"

Von Acharting aus räumen zwei Unimogs die Landstraße von Nußdorf, Berndorf, Michaelbeuern, Bürmoos, St. Georgen, Göming und Anthering. Dazu kommt die gesamte B156 von Bergheim bis zur Landesgrenze bei Schwerting. Von Straßwalchen aus kümmert sich ein Unimog- und ein Lkw-Trupp um die Landesstraßen nach Mondsee, Braunau Köstendorf, Hallwang bis Henndorf sowie Teile der Wienerstraße (B1).

Verkehrskollaps befürchtet
"Man braucht kein Experte zu sein, dass eine Verzögerung des Räumfahrzeugs von bis zu einer Stunde zu einem Verkehrskollaps führen kann", wettern Gollackner und Sailer. "Dafür, dass diese Aktion neun Millionen Euro kostet!" Sie haben mittlerweile eine Unterschriften-Aktion gestartet.

von Max Grill, Kronen Zeitung
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