Mi, 22. November 2017

Stärke 3

06.08.2010 15:58

Zwei Erdbeben ließen Schränke in St. Martin wackeln

Gleich zweimal hat die Erde in den vergangenen Tagen im Bereich der Bischofsmütze gebebt. Das Epizentrum lag jeweils in St. Martin am Tennengebirge. Dort spürten etliche Einwohner die Erschütterung. Gläser und Schränke fingen zu wackeln an. Verletzt wurde niemand, es gab auch keine Schäden.

"Das erste Beben am Mittwoch um 21.10 Uhr erreichte Stufe 3 auf der Richterskala. An der Erdoberfläche ist das dann Stufe 4 bis 5. Die Auswirkungen sind so ähnlich wie wenn ein schwerer Lkw direkt an einem Haus vorbeifährt. Da spürt man auch eine Erschütterung", berichtet Dr. Edmund Figweil von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik.

Das Beben war in einem Umkreis von 15 Kilometern zu spüren. "Bei uns haben die Schränke plötzlich gewackelt. Nach ein paar Minuten war aber wieder alles vorbei", schildert Silke S. Thomas Kainhofer vom Gemeindeamt bestätigt: "Es gab mehrere Anrufe."

Alpen werden aufgefaltet
Am Donnerstag folgte um exakt 17.08 Uhr ein kleineres Nachbeben. "Das erreichte nur mehr einen Wert von 2,9. Wir registrieren solche Beben in Österreich bis zu 15 Mal im Jahr. Die afrikanische schiebt sich da unter die eurasische Platte. Die Alpen werden aufgefaltet. Die jährliche Veränderung liegt im Zentimeterbereich", erklärt Dr. Figweil.

von Manuela Kappes, Kronen Zeitung

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