Mo, 20. November 2017

Erste Hoffnung

05.05.2010 10:15

Nach der Flut jetzt großes Aufräumen im „Bauernbräu“

Es hat trist ausgesehen, nach der Überschwemmung. So arg, dass Heidemarie Mühlfellner und ihre Familie lange nicht wussten, wie es weitergehen sollte. Doch inzwischen läuft im Oberndorfer Gasthaus Bauernbräu das große Saubermachen. Und nach den engsten Freunden und Nachbarn melden sich immer mehr, die der Wirtin helfen wollen. "Danke an alle, es ist der erste Hoffnungsschimmer. Jetzt geht es bergauf!"

Die Einrichtung im Erdgeschoss zerstört. Küche, Gastzimmer – zum Großteil nur noch Sperrmüll. Der hintere Teil des 900 Jahre alten "Bauernbräu" droht überhaupt einzustürzen. Und zu allem Unheil gibt es jetzt auch noch Schwierigkeiten mit der Versicherung.

"Wir hängen völlig in der Luft, wissen nicht, wie es weitergehen soll", war Heidemarie Mühlfellner (im Bild mit Ehemann und Koch Christian sowie Töchterchen Lena) noch am Montag verzweifelt. Doch inzwischen herrscht bei der Wirtin und ihrer Familie wieder Aufbruchstimmung.

Dank an die vielen Helfer
"Die Wirtschaftskammer will uns bei der Versicherung helfen. Freunde, Verwandte, Turnverein Oberndorf, Sportclub Eching und viele Firmen aus dem Ort haben ganz spontan geholfen. Ich kann gar nicht alle aufzählen, denen ich danken möchte", ist Heidemarie Mühlfellner überwältigt. Wann sie wieder aufsperren kann, weiß sie nicht. Aber die Hoffnung ist zurückgekehrt. Auch beim Personal. Das meldete sich vollzählig zum Aufräumdienst.

von Gernot Huemer, Kronen Zeitung

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