Mo, 23. Oktober 2017

4:3 gewonnen

07.04.2010 09:08

Red Bull Salzburg ist nach Krimi in Linz Eishockey-Meister!

Red Bull Salzburg ist Eishockey-Meister 2010! Die Pagé-Crew zwang am Dienstag im längsten Spiel der EBEL-Geschichte in Linz im fünften Drittel die Black Wings mit 4:3 in die Knie.

Unfassbar! Die Eis-Bullen steckten in Spiel sechs einen 0:2-Rückstand weg, mussten dann mit 3:3 in die Overtime. Hitchcock hätte den Showdown im Thriller zwischen Salzburg und Linz nicht dramatischer schreiben können: Erst in der 83. Minute traf Legionär Doug Lynch mit einem Hammer ins Schwarze und ballerte die Bulls zum dritten Meistertitel nach 2007 und 2008!

Linzer starteten beherzt
Bei den drei Salzburger Finalsiegen war ein flaues Linzer Startdrittel immer hilfreich. Am Dienstag starteten die Hausherren aber wieder viel beherzter, gingen energischer an den Mann. Salzburg wirkte dafür alles andere als putzmunter. Das hatte Folgen: Leahy staubte gleich in der ersten Überzahl ab. Und Goalie LeNeveu musste sich im Startdrittel noch einmal geschlagen geben, als Purdie MacDonalds Schuss unhaltbar abfälschte – 0:2!

Die deutschen Head-Schiris, die erst auf Linzer Betreiben für Spiel sechs nominiert worden waren, pfiffen eine gute Linie. Leahy wanderte gleich drei Mal in die Kühlbox. Die Salzburger, zunächst im Powerplay flau, schlugen dann zwei Mal zu:

  • Duncan bezwang nach einen Rebek-Schuss erstmals Goalie Westlund (19.).
  • Nach schöner Kombination zog Lynch ab und der Puck zappelte im Netz (24.).

Salzburg war wieder dick da, spielte nun das technische und eisläuferische Plus wieder aus. Die beste Chance vor der zweiten Pausensirene vergab Regier – im Gegenzug rettete LeNeveu gegen Bonilla und Shearer.

Salzburg klar tonangebend
Dann schoss Welser die Bulls erstmals in Führung, Matthiasson antwortete fast postwendend. Beide Teams überstanden 3:5-Unterzahlspiele. Salzburg war aber klar tonangebend, nur die Tore fehlten.

In der Overtime fand der Krimi seine Fortsetzung, Siklenka (66.) und Pewal (79.) trafen die Latte. Im dann längsten EBEL-Spiel hatte Lynch plötzlich freie Bahn – sein Knaller traf die Linzer mitten ins Herz…

von Robert Groiß, Kronen Zeitung
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).