Di, 17. Oktober 2017

In Italien verhaftet

19.03.2010 13:23

Bei acht Einbrüchen Beute im Wert von 600.000 € gemacht

Durch intensive Zusammenarbeit der Polizei in Salzburg, Vorarlberg und Italien konnte eine Diebesbande ausgehoben werden, die in Österreich zwischen 2005 und 2009 großen Schaden angerichtet hat. Die Kriminellen aus dem ehemaligen Jugoslawien verübten in Salzburg und Vorarlberg in diesem Zeitraum insgesamt acht Einbruchsdiebstähle, bei denen sie Diebesgut im Wert von 600.000 Euro entwendeten.

Der 57-jährige mutmaßliche Haupttäter wurde bereits am 16. Februar aufgrund eines Haftbefehls der Staatsanwaltschaft Feldkirch von Italien nach Österreich überstellt.

Nach Angaben der Exekutive räumte die im Raum Mailand ansässige Bande in den zwei österreichischen Bundesländern sieben Bekleidungsgeschäfte und einen Juwelier fast vollständig aus. Dabei stahl sie mehrere tausend Stück Damen- und Herrenbekleidung der jeweils neuesten Kollektionen, vorwiegend Dessous und Bademode. Nach den Einbrüchen verkauften die Diebe ihre Beute von Italien aus weiter.

Kopf der Bande geschnappt
Als Haupttäter und Kopf der Gruppe gilt ein 57-jähriger Mann, der die Touren organisiert, Bandenmitglieder angeworben und die Kleidungs- und Schmuckstücke zu Geld gemacht haben soll. Er wurde am 16. Februar nach Österreich überstellt. Bereits am 5. Februar war ein 45-jähriger Komplize aufgrund eines von der Staatsanwaltschaft Salzburg ausgestellten internationalen Haftbefehls in Italien verhaftet und an die heimische Justiz übergeben worden.

Verdächtige einschlägig bekannt
Die zwei Männer sind in Italien einschlägig bekannt und wurden in den Justizvollzugsanstalten in Feldkirch und Innsbruck untergebracht. Beide zeigten sich zu den Vorwürfen zumindest teilweise geständig.
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