Mi, 22. November 2017

Großeinsatz in Hof

04.01.2010 10:32

Überhitztes Öl setzt Zimmer im Schloss Fuschl in Brand

Überhitztes Fett auf einem Elektro-Griller hat in der Nacht zum Sonntag im Personalhaus des Schlosses Fuschl in Hof ein Feuer ausgelöst. Der Angestellte, in dessen Unterkunft es brannte, schlug sofort Alarm. Die 30 Bewohner konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Am Gebäude entstand jedoch großer Schaden.

Nachdem er bis 1 Uhr früh im Schloss Fuschl gearbeitet hatte, wollte sich ein Rumäne (45) in seinem Zimmer im Hotel-Personalhaus in Hof-Baderluck noch etwas zu Essen zubereiten. Er heizte seinen Elektro-Griller an und goss Öl auf die Platte. Doch das Fett überhitzte sich, das Gerät fing Feuer. Der Mann versuchte die Flammen selbst zu löschen. Das gelang ihm aber nicht.

Er flüchtete nach draußen und schlug Alarm. Die 30 Bewohner wurden schnell wach und brachten sich ebenfalls in Sicherheit. Nur ein Kellner schlief noch in seinem versperrten Zimmer. Hotel-Chef Wolfgang Greiner eilte mit einem Schlüssel zu Hilfe. Der Mann wurde gerettet.

Drei Verletzte
Die Feuerwehren aus Hof und Fuschl rückten mit 45 Mann zum Unglücksort aus. "Das betroffene Zimmer stand in Vollbrand. Wir legten zwei Löschleitungen", erzählt Einsatzleiter Peter Schöndorfer. Nach zwei Stunden konnte "Brand aus" gemeldet werden. Zwei Feuerwehrmänner sowie der Rumäne erlitten eine leichte Rauchgasvergiftung.

"Unsere Kollegen sind aber schon wieder zu Hause. Es geht ihnen gut", versichert Schöndorfer. Der Schaden im Personalhaus ist groß. Ein ganzer Trakt ist unbewohnbar.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden