Mi, 23. Mai 2018

Sextortion:

15.05.2018 12:02

22-Jähriger mit Nacktbildern erpresst

Ein heißer Flirt auf einem sozialen Netzwerk wurde einem 22-jährigen Flachgauer zum Verhängnis.

Sein „Gegenüber“ brachte ihn dazu sich nackt zu filmen. Die bisher Unbekannte zwang den jungen Mann anschließend einen vierstelligen Euro-Betrag auf ein Konto zu überweisen, oder das Video wird veröffentlicht. Der Aufforderung kam der Flachgauer allerdings nicht nach und erstattete bei der Polizei eine Anzeige wegen versuchter Erpressung.

Wichtige Tipps von der Polizei, wie man sich vor solchen Betrügereien schützen kann

Um gar nicht in die Opferrolle zu kommen, ist eine gesunde Portion an Misstrauen nicht verkehrt. Einige Umstände, die auf einen Sextortion-Betrugsversuch hindeuten:

Die Betrüger/innen geben sich in den Fake-Accounts in der Regel als junge, außergewöhnlich attraktive Personen aus. Außer gut in Szene gesetzten Fotos finden sich kaum persönliche Informationen im Profil. Häufig sind die Betrüger/innen Mitglied in vielen einschlägigen Gruppen rund um die Themen Flirten, Dating, Erotik, Partner/innensuche etc.

Seien Sie grundsätzlich skeptisch, wenn wildfremde Personen Sie in sozialen Netzwerken anschreiben bzw. mit Ihnen zu flirten beginnen.

Besondere Vorsicht ist dann geboten, wenn Ihr Chatpartner/Ihre Chatpartnerin nach kurzer Zeit auf alternative Kanäle wechseln möchte.

Spätestens, wenn sich Ihr Gegenüber vor der Webcam entkleidet und/oder Sie zu sexuellen Handlungen auffordert, sollten die Alarmglocken schrillen und der Chat beendet werden.

 krone.at
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