Do, 19. April 2018

Serie von Unfällen

20.03.2018 07:17

Blitzeis sorgte für Chaos auf Salzburgs Autobahnen

Da waren die Einsatzkräfte gefordert: Blitzeis sorgte am Montagabend binnen einer halben Stunde für eine Serie von Unfällen auf den Autobahnen. Insgesamt krachte es mindestens neunmal, mehrere Personen wurden verletzt. Ein Lastwagen verlor 20 Säcke mit Zement.

Zwischen 16.45 und 17.20 Uhr bildete sich auf Salzburgs Straßen das gefährliche Blitzeis. Besonders betroffen waren die Abschnitte auf der A1 zwischen Thalgau und Salzburg-West sowie der A10 zwischen Puch-Urstein und Golling beim Ofenauertunnel.

Im genannten Zeitraum verzeichnete die Landesverkehrsabteilung Salzburg neun Verkehrsunfälle mit zahlreichen Fahrzeugen und mehreren Verletzten. Wegen des Glatteises verloren viele Lenker die Herrschaft über ihre Fahrzeuge und stießen gegen Leitschienen, Brückengeländer und andere Fahrzeuge.

20 Zementsäcke landen auf der Straße
Auf der Tauernautobahn bei Puch-Urstein in Fahrtrichtung Salzburg geriet ein mit Zementsäcken beladenes Sattelkraftfahrzeug ins Schleudern und stieß gegen das Brückengeländer der Ursteinbrücke. Dabei wurden 20 Säcke Zement auf die Fahrbahn geschleudert. Die Aufräumarbeiten wurden durch die Feuerwehr Hallein durchgeführt. Der Lenker wurde nicht verletzt.

Im Ofenauertunnel waren vier Lkw und sieben Pkw in einen Unfall verwickelt. „Einige der Fahrzeuge wurden dabei schwer beschädigt. Auch Kraftstoffe und Öl traten aus. Die Feuerwehren errichteten daher sofort einen umfangreichen Brandschutz“, sagt Einsatzleiter Christoph Rettenbacher von der Freiwilligen Feuerwehr Golling. Eine Person musste mittels Bergeschere geborgen werden, die anderen Beteiligen dürften unverletzt geblieben sein. Der Ofenauertunnel musste für die Zeit der Aufräumarbeiten gesperrt werden.


Ein weiterer Unfall ereignete sich auf der Tauernautobahn-Rampe in Fahrtrichtung Salzburg West. Dabei rutschte ein Pkw-Lenker über den Fahrbahnrand hinaus und überschlug sich. Der Lenker wurde leicht verletzt, an dem Fahrzeug entstand schwerer Sachschaden. Insgesamt war die Verkehrslage sehr angespannt und es kam zu umfangreich Verzögerungen.

 krone.at
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