Fr, 20. April 2018

Im Arlberg-Skigebiet

09.03.2018 08:37

Kopfüber in Tiefschnee: Brite starb bei Skiunfall

Tragisches Skiunglück im Skigebiet St. Anton am Arlberg: Ein britischer Snowboarder (48) stürzte bei einer Tiefschneeabfahrt auf einer gesperrten Skiroute in ein zugeschneites „Schneemaul“ und blieb kopfüber bis zu den Knien im Schnee stecken. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.

Die dreiköpfige Gruppe, allesamt Briten im Alter von 47 und 48 Jahren, war am Donnerstag gegen 15.30 Uhr im Skigebiet St. Anton vom Vallugalift kommend unterwegs. Doch dann verließen sie diese Route und fuhren auf die gesperrte Skiroute „Schindlerkar Steilhang“ ein. Ein fatalter Fehler. Sie missachteten dabei vier Sperrtafeln – der Reiz einer Tiefschneeabfahrt war einfach verlockender.

Bis zu den Knien in „Schneemaul“ stecken geblieben
Im tiefen Pulverschnee fuhr das Trio nebeneinander talwärts. Laut Polizei zogen die drei Männer im Abstand von etwa 20 Metern lange Schwünge. Plötzlich kam der außen rechts fahrende 48-Jährige zu Sturz und fiel in ein sogenanntes Schneemaul, eine Spalte gefüllt mit Schnee. Der Brite stürzte so unglücklich, dass er mit dem Kopf voraus bis zu den Knien stecken blieb.

Freunde versuchten verzweifelt, Verunglückten auszugraben
Seine beiden Begleiter bemerkten das Unglück sofort und versuchten verzweifelt, ihren Freund auszugraben bzw. seinen Kopf wieder freizubekommen. Der Mann konnte aber erst mithilfe von nachkommenden Skifahrern aus dem Loch gezogen werden. Alle anschließenden Reanimationsversuche waren vergeblich, für den Briten kam jede Hilfe zu spät. Der per Hubschrauber zum Unglücksort geflogene Notarzt konnte nur mehr den Tod des Mannes feststellen.

Claus Meinert
Claus Meinert

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