Fr, 20. April 2018

Für vier Monate

31.01.2018 12:00

„Grumpy Cat“ jetzt bei Madame Tussauds in Wien

Die Katze ist aus dem Sack: "Grumpy Cat" ist seit Mittwoch das neueste Highlight der Wiener Wachsfigurenattraktion. Die vor allem durch „Memes“ bekannt gewordene Katzendame, die eigentlich "Tardar Sauce" heißt, darf es sich nun für limitierte Zeit in einem Katzenkörbchen im Wiener Wachsfigurenkabinett gemütlich machen.

"'Grumpy Cat' begeistert Menschen mit ihrer schlechten Laune weltweit. Sie ist als Internet-Phänomen bekannt, und deshalb ist es toll, sie von den Bildschirmen dieser Welt zu uns nach Wien bringen zu können", sagt Arabella Kruschinski, Geschäftsführerin von Madame Tussauds Wien. Neben der Katze, im Glitzeroutfit und Tiara, erwartet die Fans ab sofort ein "CAT-Walk" im Hollywood-Stil, viel Scheinwerferlicht und Glitzer. Einen hollywoodreifen Auftritt legte auch Musicalstar Maya Hakvoort hin, welche mit "Mondlicht" aus dem Musical "Cats" eine Gesangseinlage der besonderen Art vortrug. Von Grumpy Cat zeigt sie sich angetan: "Es ist unglaublich, was für eine große Reichweite diese Katze hat!"

Seit 2012 erfreut sich "Grumpy Cat" großer Beliebtheit, nachdem das erste Bild im Netz auftauchte. Feliner Kleinwuchs, eine genetisch bedingte Behinderung, ist der Grund des grimmigen Gesichtsausdrucks, der ihr mittlerweile schon 8,7 Millionen Facebook-Fans und 2,4 Millionen Fans bei Instagram eingebracht hat.

Ein Weihnachtsfilm sowie eine eigene Merchandise-Linie machen das Phänomen perfekt. Die Katze beherrscht einige lebensechte Bewegungen und ist die erste mechanische Figur von Madame Tussauds seit mehr als einem Jahrhundert. Die Bewegungen der Gäste lösen einen Sensor aus, welcher Signale an die Figur sendet, damit diese sich rührt.

Obwohl die Figur um einiges kleiner ist als andere, ist der Herstellungsprozess fast derselbe: Wie bei jeder Persönlichkeit fand ein Sitting statt, wo Hunderte Messungen genommen und Fotos geschossen wurden. Auch ein Abdruck ihrer Pfoten war Teil davon. Fell und Augenfarbe wurden dem Original angepasst. Der Vierbeiner wurde zuerst in Ton geformt, bevor ein Gipsnegativ mit Silikon ausgegossen wurde. Das Kunsthaar für das Fell wurde im Anschluss einzeln eingesetzt.

So ein Herstellungsprozess dauert etwa vier Monate und kostet um die 150.000 Euro. Seit 2015 tourt die in Arizona geborene Samtpfote bereits durch alle Madame Tussauds dieser Welt. In Wien wird sie bis Anfang Juni bleiben, bevor ihre Tour weitergeht.

 krone.at
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