Mi, 17. Jänner 2018

Kollekte mal anders

15.09.2009 13:07

Kirche zahlt Gottesdienst-Besuchern zehn Euro

Dass sie zur Kasse gebeten werden, sind Gottesdienst-Besucher schon lange gewohnt. Doch offenbar geht es auch andersrum, wie jetzt eine protestantische Gemeinde in Deutschland beweist. Sie teilte Zehn-Euro-Scheine an ihre Besucher aus. Allerdings nicht, ohne gleich einen konkreten Auftrag zu erteilen.

9.000 Mitglieder zählt die Gemeinde Unterbarmen im deutschen Wuppertal. Die Gottesdienste sind gut besucht, und doch entschied man sich jetzt zu einer ungewöhnlichen Maßnahme: Zehn Euro in bar bekamen die Besucher der evangelischen Messe in die Hand gedrückt.

Der Hintergedanke der Aktion ist aber nicht etwa die Bezahlung der Schäfchen, sondern das Anspornen zur Vermehrung des Betrags. Die Gläubigen sollen das Geld in den kommenden Wochen bestmöglich investieren. Am 8. November soll dann festgestellt werden, wer die Aufgabe am besten erfüllt hat. Der Gewinn fließt in die Jugendarbeit und den gemeindeeigenen Kindergarten. Weil die gesamte Aktion jedoch auf Vertrauen fußt, steht es den Gemeindemitgliedern auch frei, zumindest den Gewinn selbst einzustreichen.

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