Sa, 16. Dezember 2017

Gefährlicher Einsatz

03.07.2009 13:15

Vermisster Wanderer löst große Suchaktion aus

Ein im Funtenseegebiet vermisster Wanderer hat am späten Donnerstagabend die Einsatzkräfte von Bergwacht und Polizei in Atem gehalten. Der 71-Jährige war an der Grenze zum Pinzgau unterwegs und am Abend nicht wie vereinbart im Kärlinger Haus eingetroffen.
Der passionierte Jäger hatte sich im Bereich des Schwarzsees von seiner Wandergruppe getrennt, um sich die Gegend und die Wildtiere anzusehen. Als der Mann Donnerstagabend aber nicht bei seinen Kameraden im Kärlinger Haus eintraf, alarmierten diese die Rettungsleitstelle.


Zwei Hubschrauber im Einsatz
Eine großangelegte Suchaktion mit Bergrettung, Wasserwacht und zwei Hubschraubern war die Folge. Zum Transport der Suchmannschaften wurden der Traunsteiner Rettungshubschrauber "Christoph 14" und die Wasserwacht Berchtesgaden mit ihrem Rettungsboot angefordert. Die Polizei schickte einen Hubschrauber mit Wärmebildkamera ins Funtenseegebiet.

Die Einsatzkräfte suchten bei strömendem Regen und Dunkelheit den Weg vom Grünsee zum Kärlinger Haus und den Sagerecker Steig bis zum Königsseeufer ab, den Vermissten konnten sie aber nicht finden. Danach mussten die Helfer durch extrem unwegsames und absturzgefährliches Gelände absteigen.

In falsche Richtung gegangen
Am Vormittag gegen 10 Uhr traf der Vermisste dann unverletzt am Kärlinger Haus auf eine Suchmannschaft der Bergwacht. Er sei am Vortag einfach in die falsche Richtung zum Königssee gegangen, von der Suchaktion habe er nichts mitbekommen.

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