Mi, 23. Mai 2018

Glück gehabt

15.02.2009 13:23

Gebüsch rettet Mädchen bei Rodelunfall

Einen Schutzengel haben am Donnerstag drei deutsche Mädchen in Patergassen gehabt. Die Schwestern waren mit ihrem Rodel gestürzt, über eine steile Wiese gekollert und erst kurz vor einem Felsvorsprung im Gebüsch hängen geblieben. Eines der Kinder musste mit Verdacht auf Wirbelverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Nun können die Eltern allerdings aufatmen. Die zehnjährige Annabelle hat den Unfall besser überstanden als befürchtet.

Der Lokalaugenschein am Freitag war für die Beamten der Polizeiinspektion Patergassen ziemlich beschwerlich. Sie haben sich angesehen, wo die Urlaubermädchen tags zuvor hinuntergekollert sind: "Die drei hatten Schutzengel!"

Die deutschen Schwestern waren am Donnerstag gegen 17 Uhr mit Schlitten, die sie bei der Rezeption im Almdorf "Seinerzeit" ausgeborgt hatten, auf einer Wiese unterhalb der Hütten gerodelt. "Die Mädchen mussten dazu über einen Zaun steigen, der die Wiese abgrenzt. Sie gehört nämlich nicht zum Areal des Almdorfes", weiß Manfred Brunner. "Die Wiese ist nach dem Regen spiegelglatt."

Mit Rodel abgestürzt
Als Anna-Lena (12), Annabelle (10) und Annika (7) dort hinunterfuhren, hatten sie keine Chance mehr, ihre Rodeln zu kontrollieren. Sie stürzten ab; Annabelle prallte gegen einen Baum. Brunner: "Die Schlitten der Mädchen lagen in einem Haselnussstrauch."

Die Schwestern aus Bremen sind mit ihren Eltern auf Urlaub im Almdorf. Der Polizist: "Laut Aussagen der Ärzte geht es der kleinen Annabelle recht gut."

von Serina Babka, Kärntner Krone, und kaerntnerkrone.at

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