Mi, 23. Mai 2018

4 Kugeln im Kopf

21.10.2008 14:33

Sizilianer entlarvt seinen eigenen Mörder

Mit einem letzten Aufbäumen hat ein Italiener den Mord an sich selbst gerächt: Nachdem er mit vier Kugeln im Kopf ins Koma gefallen war, ist der Sizilianer wie durch ein Wunder für wenige Stunden erwacht, um seinen Mörder zu entlarven - und dann zu sterben.

Der 66-jährige Antonio Tripoli wurde am 4. Oktober in Bagheria in der Nähe von Palermo auf offener Straße in den Kopf geschossen, wie die Zeitung "La Stampa" am Dienstag berichtete.

Nach zehn Tagen im Koma erwachte der von den Ärzten schon fast aufgegebene Patient plötzlich. Mit Gesten und Kopfbewegungen beantwortete der zum Sprechen nicht mehr fähige Mann die Fragen der an sein Bett geeilten Polizisten. Als diese ihm schließlich ein Foto seines Neffen vorlegten, zeigte er mit dem Finger darauf, um den 32-Jährigen als Täter zu entlarven. Wenige Stunden darauf sei Tripoli dann gestorben, heißt es in dem Bericht.

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