Di, 21. November 2017

„Snakes on a Plane“

24.09.2008 16:49

Schlangen per Luftpost verschickt

Damit hatten die Zollfahnder am Flughafen von Sydney bei der Kontrolle eines Packerls wohl nicht gerechnet: Anstelle der deklarierten T-Shirts und Baby-Rasseln enthielt das Paket fünf Pythonschlangen und zwei giftige Vogelspinnen. Das Packerl war von den Beamten routinemäßig unter den Scanner gelegt worden.

Nun muss der Adressat des Pakets zittern. Die Einfuhr exotischer Tiere ist in Australien verboten, ihm droht eine Haftstrafe von zehn Jahren und eine Geldstrafe von mindestens 110.000 Australischen Dollar (rund 63.000 Euro). Das Paket war bereits letzte Woche in den USA aufgegeben worden, von wem und wo, konnten die Behörden bisher nicht ermitteln.

Die armen Schlangen waren in weiße Tüten eingewickelt, als sie gefunden wurden, die Spinnen befanden sich immerhin in kleinen Plastikbechern. Wegen der Quarantäne-Bestimmungen in Australien wurden die Tiere inzwischen getötet.

Die zuständigen Behörden titelten ihre Mitteilung über den Vorfall übrigens in Anspielung auf den Film „Snakes on a Plane“ mit „Spiders and snakes on a plane“.

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