Do, 22. Februar 2018

Vor allem bei Buben

09.09.2008 15:36

Frühe Zweisprachigkeit erhöht Stotter-Risiko

Das frühe Erlernen von Fremdsprachen im Alter unter fünf Jahren erhöht bei Kindern das Stotter-Risiko. Bei zweisprachig erzogenen Kindern fällt es auch schwerer, den Sprachfehler wieder zu beseitigen, heißt es in einer Studie britischer Wissenschaftler.

Für die Untersuchung haben die Forscher Daten von 317 Kindern aus London herangezogen, die im Alter von acht bis zehn Jahren bei Logopäden in Behandlungen waren. Dabei stellte sich heraus, dass jedes fünfte stotternde Kind zweisprachig aufgewachsen ist und zu Hause eine andere Sprache spricht als in der Schule.

Ein deutlich reduziertes Stotter-Risiko gibt es, wenn die Kinder bis zum fünften Lebensjahr hauptsächlich ihre Muttersprache lernen und erst dann mit der zweiten Sprache anfangen. Der Untersuchung zufolge stottern zweisprachige Kinder üblicherweise immer in beiden Sprachen. Buben sind deutlich stärker betroffen als Mädchen.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden