Di, 21. November 2017

Schluckspecht

15.07.2008 17:20

Australier gab monatlich 2.500 Euro für Bier aus

Der Prozess gegen einen Australier, der bereits zum siebten Mal wegen Trunkenheit am Steuer vor Gericht stand, hat Erstaunliches zu Tage gefördert. Wie der Anwalt des Mannes erklärte, gab dieser Monat für Monat zwei Drittel seines Einkommens - umgerechnet rund 2.500 Euro - aus, um sich unglaubliche 2.500 (!) 375-ml-Flaschen seines Lieblingsbieres "Melbourne Bitter" zu gönnen.

Laut Angaben seines Verteidigers hatte der Bauarbeiter vor circa fünf Jahren begonnen, seinen Herzschmerz mit Bier zu ertränken, nachdem er sich von seiner Partnerin getrennt hatte, berichtete die australische Zeitung "Northern Territory News" auf ihrer Website.

Zuletzt war der Mann im Mai erwischt worden, weil er in betrunkenem Zustand mit seinem Motorrad zu schnell und ohne Führerschein unterwegs gewesen war. Der war dem Bauarbeiter nämlich im Oktober 2006 wegen Trunkenheit am Steuer abgenommen worden.

Der Richter verzichtete darauf, den vierfachen Vater ins Gefängnis zu stecken, da der Mann nach seiner letzten Verhaftung mit dem Trinken aufgehört hat. Allerdings gilt für den Bauarbeiter ein zwölfmonatiges Bierverbot, das besagt, dass er den Gerstensaft weder kaufen noch ihn besitzen darf.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden