Kaufberatung: Finden Sie mit uns das beste Produkt in unserem Wasserkocher Vergleich 2022

Ein kurzer Überblick
  • Heute haben die meisten Wasserkocher ein verdecktes Heizelement. Diese Methode ist nicht nur effizienter, sondern lässt sich auch einfacher reinigen.
  • Eines der entscheidenden Kriterien ist die Dauer, die das Gerät zum Aufkochen von einem Liter Wasser benötigt. Hierfür ist unter anderem die Leistung entscheidend.
  • Praktische Features sind ein Temperaturregler und eine Warmhaltefunktion. Eine Wasserstands-Anzeige gehört hingegen zum Standard der meisten Geräte.

Wasserkocher-Test
Ob der Tee am Morgen, eine Tütensuppe in der Mittagspause oder die heiße Schokolade am Abend – ein Wasserkocher liefert das notwendige heiße Wasser. Auch wenn die Funktionalität relativ einfach ist, gibt es dennoch wichtige Unterschiede.

Ist ein Wasserkocher mit sichtbarer Heizspirale oder verdeckter Heizplatte besser? Und wie lange benötigen gute Wasserkocher zum Aufkochen von einem Liter Wasser? Dies sind nur einige unserer nachfolgenden Themen.

1. Wie funktioniert ein Wasserkocher?

Ein Wasserkocher ist im unteren Bereich des Gerätes mit einem Heizelement – entweder einer Heizspirale oder einer Heizplatte – ausgestattet. Wenn das Gerät eingeschaltet wird, sorgt der durchfließende Strom für eine Erhitzung. Das Wasser erwärmt sich bei Kontakt und kann so bis zum Siedepunkt erhitzt werden – es entsteht kochendes Wasser.

Wasserkocher sind vielseitig verwendbar. Im Haushalt lassen sich mit einem Wasserkocher u.a. Babynahrung, Tee, Instant-Kaffee und andere Heißgetränke, Suppen und vieles mehr zubereiten, indem Sie schnell und einfach heißes Wasser aufkochen. Aber nicht nur in der heimischen Küche oder im Büro sind sie einsetzbar. Es gibt auch Wasserkocher für das Auto, dann mit 12-Volt-Anschluss. Dies sind nicht nur die idealen Wasserkocher für LKWs und PKWs, sondern sie sind auch beliebt als Wasserkocher für das Camping.

2. Was unterscheidet einen elektrischen Wasserkocher von einem Wasserkocher für den Herd?

Früher wurde Wasser mit einem Teekessel bzw. einem Wasserkocher für den Herd erhitzt. Heute wird zum Kochen von Wasser in der Regel ein elektrischer Wasserkocher verwendet. Dies ist deutlich energiesparsamer, da Sie nicht erst den kompletten Herd einschalten müssen. Selbst im Vergleich mit einem Wasserkocher für Induktion ist ein leistungsstarkes Gerät schneller beim Erhitzen des Wassers. Nachfolgend vergleichen wir beide Kategorien:

Typ Eigenschaften
Wasserkocher für Herd
  • Teekessel, der auf der Herdplatte erhitzt wird
  • erfordert einen Herd
  • langsamer und höherer Energieverbrauch
Elektrischer Wasserkocher
  • separates Gerät mit integriertem Heizelement
  • benötigt nur eine Steckdose bzw. Stromquelle
  • schneller und energieeffizienter

3. Welche Vorteile bieten verdeckte Heizelemente?

Wasserkocher entkalken

Das Reinigen eines Wasserkochers ohne sichtbare Heizspirale ist einfacher.

Früher hatten die meisten Wasserkocher eine Keramik-Heizspirale oder eine Heizspirale aus einem anderen Material.

Diese kam in direkten Kontakt mit dem zu erhitzenden Wasser und brachte dieses durch die eigene Erhitzung zum Kochen.

Heute sind die meisten Modelle mit einem verdeckten Heizelement ausgestattet.

Die Heizplatte ist unten im Boden eingelassen, das eigentliche Heizelement ist nicht mehr zu sehen.

Dies hat verschiedene Vorteile, wie die nachfolgende Auflistung zeigt:

    Vorteile
  • Wasser kocht schneller
  • energieeffizienter
  • einfacher zu reinigen
    Nachteile
  • nicht bei jedem Wasserkocher verbaut

Sollten Sie noch einen Wasserkocher mit Keramik-Heizspirale in Betrieb haben, sollten Sie sich einen neuen Wasserkocher zulegen. Denn die neuen Modelle mit Heizplatte im Boden sind deutlich energieeffizienter. Dies gilt erst recht, wenn Sie noch einen Wasserkocher für den Herd im Einsatz haben. Zudem sind diese Wasserkocher einfacher zu reinigen. Auch das Entkalken des Wasserkochers geht problemloser.

4. Auf welche Kriterien sollten Sie bei Ihrer Kaufentscheidung achten?

Nicht nur bei Wasserkocher-Tests im Internet, sondern auch bei Ihrer Kaufentscheidung sind verschiedene Kriterien wichtig. Diese fassen wir nachfolgend zusammen.

4.1. Leistungsstarke Wasserkocher sparen Zeit

Wie viel Watt hat ein Wasserkocher?

Die Leistung in Watt variiert je nach Modell. Die meisten Wasserkocher haben zwischen 2.000 und 3.000 Watt.

Eines der wichtigsten Kriterien ist die Leistung eines Wasserkochers. Sie hat einen entscheidenden Einfluss darauf, wie schnell das Gerät Wasser zum Kochen bringt. Allerdings ist nicht nur die reine Zahl maßgeblich, sondern auch die Effizienz, mit der die verbaute Technik arbeitet.

Die entscheidende Kennzahl ist, wie schnell der Wasserkocher einen Liter Wasser zum Kochen bringt. Die besten Geräte schaffen dies in gut drei Minuten. Langsamere Geräte brauchen rund eine Minute mehr. Das mag jetzt nicht nach einem riesigen Unterschied klingen, kann im hektischen Alltag aber schon ein Vorteil sein.

4.2. Je größer das Fassungsvermögen, desto mehr heißes Wasser

Wasserkocher Fassungsvermögen

Das Fassungsvermögen ist eines der wichtigen Kaufkriterien.

Das Fassungsvermögen in l ist entscheidend dafür, wie viel kochendes Wasser Sie mit einem Heizvorgang erzeugen können. Die meisten Modelle fassen um die 1,5 bis 1,8 l Wasser. Es gibt aber auch kleine Wasserkocher mit 1 l oder weniger Fassungsvermögen. Diese sind vor allem für Reisen sowie als Wasserkocher im Auto gedacht.

4.3. Zusätzliche Funktionen erleichtern den Alltag

Ein einfacher Wasserkocher hat einen Schalter zum Ein- und Ausschalten. Besser ausgestattete Modelle warten mit zusätzlichen Funktionen auf.

Möchten Sie nicht immer nur kochendes Wasser zubereiten, ist ein Temperaturregler praktisch. So können Sie festlegen, auf welche Temperatur das Wasser erhitzt wird. Auch eine Temperaturanzeige bieten viele Geräte, wobei die Gradzahl entweder durch ein Display oder eine farbige Beleuchtung dargestellt wird.

Nutzen Sie das kochende Wasser nicht immer sofort, ist eine Warmhaltefunktion sinnvoll. Sie hält das Wasser auf der gewünschten Temperatur. Aufgrund der guten Trinkwasserqualität hierzulande weniger relevant sind Wasserkocher mit Filter. Aber gerade im Urlaub kann ein Filter im Wasserkocher sinnvoll sein, um jegliche Art von Verunreinigungen aus dem Wasser zu filtern.

4.4. Die Kabellänge entscheidet, wie frei das Gerät positioniert werden kann

Kein Wasserkocher arbeitet kabellos. Entweder wird das Gerät selbst mit einem Kabel mit dem Stromnetz verbunden. Oder es hat, wie bei den meisten Modellen, eine mit einem Stromkabel versehene Basis, auf den Sie den Wasserbehälter stellen.

Hier ist entscheidend, wie lang das jeweilige Kabel ausfällt. Je länger das Kabel ist, desto freier können Sie das Gerät auf der Küchenarbeitsplatte oder andernorts positionieren. Zudem lässt es Ihnen bei einem direkt verkabelten Wasserbehälter mehr Handlungsspielraum, um z. B. zum Wasserhahn zu gelangen, ohne den Stecker ziehen zu müssen.

4.5. Geringes Gewicht vereinfacht die Handhabung

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht sonderlich wichtig erscheinen mag, ist ein leichter Wasserkocher definitiv vorteilhaft. Denn schließlich wird dieser regelmäßig in die Hand genommen und unter dem Wasserhahn befüllt. Ist er dann mit bis zu 2 Liter Wasser „beladen“, sind dies schon einmal 2 kg. Dazu kommt dann noch das Gewicht des Gerätes in kg. Schnell wird klar, dass ein leichtes Gerät definitiv von Vorteil ist, da Sie dann weniger tragen müssen und die Handhabung einfacher wird.

Krone.at empfiehlt: Auch als Wasserkocher beim Camping ist ein leichtes Modell vorteilhaft. Schließlich ist jedes eingesparte Kilogramm Gepäck vorteilhaft, z. B. hinsichtlich der erlaubten Zuladung von Wohnmobilen.

Auch die Größe des Wasserkochers ist nicht zu vernachlässigen – vor allem nicht beim Campen, aber auch nicht bei einer kleinen Küche. Schließlich steht das Gerät in der Regel dauerhaft auf der Arbeitsfläche. Je weniger Platz es dort einnimmt, desto mehr bleibt für die vielen anderen Dinge, die in einer Küche Platz finden wollen. Daher sind gerade bei beengten Küchen kleine Wasserkocher vorteilhaft – auch wenn diese dann auch weniger Fassungsvermögen aufweisen.

4.6. Verarbeitung und Design spielen ebenfalls eine Rolle

Wasserkocher Edelstahl

Viele Wasserkocher sind aus Edelstahl.

Wie bei jedem anderen Küchengerät spielt auch bei einem Wasserkocher die Verarbeitung eine wichtige Rolle. Entscheiden Sie sich für ein hochwertiges Modell, wenn Sie lange Freude daran haben wollen. Günstige Wasserkocher, wie sie z. B. manchmal bei Aldi, Lidl oder anderen Discountern angeboten werden, können nicht immer mit der Qualität der Geräte bekannter Marken mithalten.

Auch das Design sollte passen – im Idealfall zu Ihrer Küche. Besonders edel sehen Modelle aus Edelstahl aus. Günstigere Wasserkocher sind meist aus Kunststoff. Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass das Produkt BPA-frei ist, da diese chemische Verbindung eine potenziell gesundheitsgefährdende Wirkung hat.

Gerade in offenen Küchen oder bei einem Wasserkocher im Büro ist die Lautstärke ebenfalls wichtig. Entscheiden Sie sich für einen leisen Wasserkocher, um das Gerät in Betrieb möglichst wenig zu hören.

5. Wasserkocher-Test bei Stiftung Warentest: Welcher Wasserkocher ist der beste?

Welcher Wasserkocher ist der beste? Dieser Frage ist Stiftung Warentest bisher mehrmals in Tests von Wasserkochern nachgegangen. Dabei gab es nicht immer nur Sieger, sondern auch viele Enttäuschungen. So monierte das Testinstitut in einem seiner bisherigen Wasserkocher-Tests die schlechte Verarbeitung vieler Geräte sowie die Tatsache, dass sie auch außen sehr heiß werden. Dies sind nicht umsonst zwei wichtige Punkte, die es zu beachten gilt, wenn Sie einen Wasserkocher kaufen. Einige Geräte haben sogar Schadstoffe ins Wasser abgegeben.

Welches Produkt aktuell Wasserkocher-Testsieger und damit der beste Wasserkocher laut Stiftung Warentest ist, erfahren Sie auf der Webseite der Testinstitution. Dort finden Sie die Ergebnisse der Tests von zahlreichen Wasserkesseln.

6. Haben Sie noch weitere Fragen?

Zum Abschluss des Wasserkocher-Vergleichs 2022 auf Krone.at beantworten wir einige häufiger auftretende Fragen, die noch nicht Teil unserer Kaufberatung waren.

6.1. Wie kann man einen Wasserkocher reinigen?

Oft ist im Internet zu lesen, dass man einen Wasserkocher mit Essig reinigen kann. Dies funktioniert meist gut. Krone.at empfiehlt: Geben Sie 2 EL Essigessenz mit einem Becher Wasser in das Gerät und kochen dies auf. Danach noch 30 Minuten einwirken lassen und anschließend den Wasserkocher gut ausspülen.

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6.2. Wie kann man einen Wasserkocher entkalken?

Im Handel gibt es Entkalker, die Sie auch für Wasserkocher verwenden können. In der Regel müssen Sie diese mit einer vorgegebenen Menge Wasser in das Gerät geben. Befolgen Sie einfach die jeweiligen Anleitungen auf der Verpackung des Entkalkers oder der Anleitung Ihres Wasserkochers.

Alternativ schwören viele Nutzer auf allerhand Hausmittel, die im Internet viel diskutiert werden. Allerdings ist hier teils Vorsicht geboten, da nicht alle Vorschläge den Wasserkocher zuverlässig entkalken und gut für das Gerät sind.

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6.3. Wie kann man in Österreich einen Wasserkocher entsorgen?

Da die Geräte in der Regel keine wertvollen Rohstoffe oder Schadstoffe enthalten, können Sie einen Wasserkocher als Elektroschrott entsorgen. Bringen Sie ihn einfach zum nächstgelegenen Recyclinghof.

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6.4. Welche Hersteller bieten Wasserkocher in Österreich an?

Wasserkocher gibt es von vielen verschiedenen Marken, darunter:

  • Bosch
  • Braun
  • DeLonghi
  • Philips
  • Russel Hobbs
  • WMF
  • u.a.
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