Kaufberatung: Finden Sie mit uns das beste Produkt in unserem Induktionskochfeld Vergleich 2021

Ein kurzer Überblick
  • Sobald Sie ein Induktionskochfeld anschließen, kommen Sie in den Genuss einiger Vorteile in Ihrer Küche. Zwei davon sind, dass Ihnen das Rinderfilet punktgenau in der Pfanne gelingt und Wasser schneller zum Kochen gebracht wird.
  • Vom Doppel-Induktionskochfeld bis hin zur Einbauvariante inklusive einer Flexzone stehen Ihnen viele Varianten zur Verfügung. Aufgrund genormter Größen können Sie Ihre bestehende Küche zumeist problemlos mit dieser Technologie nachrüsten.
  • Wie diverse Induktionskochfeld-Tests gezeigt haben, arbeiten die Geräte sehr energieeffizient, was sich bei häufigem Gebrauch positiv bei der Stromrechnung bemerkbar macht. Dies ist ein wichtiger Faktor bei stetig steigenden Energiekosten.

induktionskochfeld-test

Neben dem Induktionskochfeld mit 90 cm Breite stehen Ihnen weitere Größen zur Verfügung, um Ihre Küchenzeile bedarfsgerecht passend zu den Platzverhältnissen zu planen. Ein Nachrüsten ist ebenfalls möglich, wenn Sie sich für ein Induktionskochfeld, das autark funktioniert, entscheiden. Dieses lässt sich frei auf der Arbeitsplatte in einer Pantry-Küche ohne eigene Herdplatte aufstellen.

Die Bedienung des Induktionskochfelds ist denkbar einfach und intuitiv erlernbar. Das Touch-Bedienfeld befindet sich im Kochfeld selbst, die Steuerung der einzelnen Funktionen erfolgt durch das Tippen mit einem Finger auf die gewünschten Felder. Einige Hersteller wie Miele bieten auch ein Induktionskochfeld mit Drehknopf-Bedienung an, was vor allem sehbehinderten Menschen entgegenkommt. Informieren Sie sich in der nachfolgenden Kaufberatung auf Krone.at über weitere Details wie die Topferkennung, Leistungsstufen und die Kindersicherung.

1. Wie funktioniert ein Induktionskochfeld und welche Vorteile hat es?

Ceran: eine Begriffserklärung

Da Induktionskochfeld und Ceran häufig in einem Atemzug benannt werden, ist eine kurze Erklärung sinnvoll. Bei Ceran handelt es sich um einen Markennamen der Schott AG aus Mainz. Hierbei sind speziell gefertigte Glaskeramiken gemeint, die sich durch eine exzellente Wärmedurchlässigkeit auszeichnen, zudem entsteht keine Wärmeausdehnung. Bei einem Induktionskochfeld mit 80 cm oder einer ähnlichen Größe kommen ebenfalls Glaskeramiken zum Einsatz, allerdings mit einer anderen Heiztechnik darunter.

Um es salopp auszudrücken, ist ein Blick unter die Haube notwendig, um die Funktionsweise der Technologie der Induktion zu erläutern. Zudem werden Ihnen auf Krone.at die Vorteile nähergebracht, die diese mit sich bringt.

1.1. Magnetismus als Grundprinzip

Die Heizleistung entsteht bei einem Einzel-Induktionskochfeld ebenso wie bei einer Platte mit mehreren Kochfeldern durch die physikalische Wechselwirkung magnetischer Wechselfelder. Im Gegensatz zum Ceranfeld wird nicht das Kochfeld selbst, sondern es werden die Töpfe und Pfannen erwärmt, die über dem Magnetfeld auf der Glaskeramikoberfläche platziert werden.

Auf diesem Prinzip basierend, benötigen Sie spezielles Kochgeschirr. Ob das bereits Vorhandene induktionsgeeignet ist, können Sie ganz einfach überprüfen, indem Sie einen Magnet mit dem Unterboden in Berührung bringen. Bleibt er haften, ist das Kochgeschirr weiterhin verwendbar.

1.2. Vorteile, die ein Induktionskochfeld mit zwei Platten oder mehr bietet

topf mit kuerbis auf induktionskochfeld

Die Induktionskochplatte ist dank ihrer Technologie sehr energieeffizient.

Zunächst muss hervorgehoben werden, dass ein Induktionskochfeld-Test zeigt, dass diese kostspieliger als ein herkömmliches Ceran-Kochfeld sind. Zumeist wiegen die Vorteile in Summe auf Dauer die Mehrkosten auf:

  • dank einer besseren Energieeffizienz sinkt der Stromverbrauch
  • kocht Wasser vergleichbar schnell wie ein Wasserkocher
  • die Temperatur der Induktions-Kochzone lässt sich ähnlich wie bei einem Kochfeld mit Gas regulieren
  • Speisen können durch die genaue Regulierung besser warmgehalten werden
  • bietet mehr Sicherheit, da die Glaskeramik nicht mit aufgeheizt wird

Optisch unterscheiden sich Ceran- und Induktionskochfelder mit einem Rahmen aus Edelstahl nicht voneinander, weshalb das gewohnte Erscheinungsbild in Ihrer Küche erhalten bleibt.

Was sich bei einem Umstieg auf die Technologie nicht ändert: Kombinieren Sie das Induktionskochfeld mit einem Dunstabzug, wenn es sich um einen Einbau handelt. Beim Kochen oder Braten entstehen ebenso Wasserdampf und unerwünschte Fettablagerungen, wenn diese nicht aus der Luft gefiltert werden.

2. Das Induktionskochfeld in Tests: Welche Arten gibt es?

2.1. Das Induktionskochfeld im Vergleich: die gängigen Typen

Induktionskochfeld-Kategorie Eigenschaften
autarkes Induktionskochfeld
  • gibt es als Einzel-Induktionskochfeld sowie mit zwei oder mehr Kochfeldern
  • konzipiert für den flexiblen Einsatz, auch geeignet als Induktionskochplatte für das Urlaubs-Appartement
  • eignet sich als Ergänzung zum Keramikkochfeld, wenn Platz zum Aufstellen vorhanden ist
  • wird gerne als Induktionskochfeld beim Camping genutzt
  • günstig in Bezug auf die Anschaffungskosten
Einbau-Induktionskochfeld
  • weit verbreitet ist dieses Induktionskochfeld mit 80 cm oder mit 60 cm
  • für das direkte Ersetzen des vorherigen Kochfelds geeignet
  • steht auch in einer rahmenlosen Variante zur Verfügung, was die Optik aufwertet
  • wird als Induktionskochfeld mit einem Dunstabzug kombiniert wie alle anderen Varianten auch
  • eignet sich dank normierter Größe zum Nachrüsten

2.2. Vorteile bei einem Induktionskochfeld- und Backofen-Set

Ist die Rede von einem Induktionsherd, handelt es sich um eine Kombination aus einem Herd und einem Induktionskochfeld. Auf Krone.at werden nachfolgend die typischen Charakteristika für diese Kombination gelistet:

    Vorteile
  • bildet eine kompakte Einheit
  • das Anschließen ist leicht
  • der Service erfolgt aus einer Hand
    Nachteile
  • hohe Anschaffungskosten
  • nur sinnvoll, wenn beide Geräte benötigt werden

3. Ein Induktionskochfeld kaufen: Worauf muss ich achten?

Ob die Breite bei dem gewünschten Induktionskochfeld 90 cm betragen sollte, ist eine Frage der Platzverhältnisse. Hierbei müssen Sie bei der Planung ausmessen, wie groß diese sein darf und auch die geeignete Beleuchtung mit einbeziehen. Ebenso ist die Einbautiefe im Verhältnis zur Arbeitsplatte von Bedeutung. Weitere wichtige Kriterien werden nachfolgend gelistet:

3.1. Gehört ein Flexfeld zum Einbaukochfeld auf Induktionsbasis?

topf auf induktionskochfeld

Für eine Induktionskochplatte benötigen Sie speziell dafür geeignetes Kochgeschirr.

Viele bekannte Marken führen ein äußerst praktisches Zwei-Platten-Kochfeld inklusive einer Flexzone in ihrem Sortiment. Flex bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die zweite Hälfte der Kochplatte aus einem durchgehenden Induktionsfeld besteht, auf dem Sie Ihr Kochgeschirr beliebig platzieren können. Ebenso eignet sich die Flexzone zum Abstellen eines induktionsgeeigneten Bräters in Ovalform, um die Speisen bei niedriger Stufe bis zum Servieren warm zu halten.

3.2. Wie viele Kochzonen werden benötigt?

Ob ein Doppel-Induktionskochfeld ausreichend ist oder zusätzlich eine Flexzone benötigt wird, hängt von der Haushaltsgröße und Ihren Kochkünsten ab. Die Auswahlmöglichkeiten sind groß.

3.3. Die Energieeffizienzklasse

Da jedes Induktionskochfeld elektrisch betrieben wird, ist die Energieeffizienz bei häufigem Einsatz ein wichtiges Kaufkriterium. Allerdings gibt es unterschiedliche Auffassungen, was das tatsächliche Einsparpotenzial anbetrifft.

3.4. Weitere sinnvolle Features

Bei praktisch allen Markenprodukten ist eine Sicherheitsabschaltung integriert, die automatisch funktioniert, wenn kein Kochgeschirr auf dem Kochfeld abgestellt oder dieses entfernt wird. Ebenso ist eine Kindersicherung sinnvoll, um die Verletzungsgefahr zu reduzieren. Sie wird je nach Hersteller und Modell durch einen Hebel oder durch einen Sensor aktiviert.

Tipp: Ob Sie Ihre Küche neu planen oder eine bestehende aufrüsten möchten: Überlassen Sie das Anschließen des Induktionskochfelds auf jeden Fall einem Fachmann. Dies ist in Österreich, Deutschland und weiteren Ländern gesetzlich vorgeschrieben. Bei einer fehlerhaften Eigeninstallation gehen Ihnen unter Umständen die Garantie und der Versicherungsschutz einer Haftpflicht verloren.

4. Welches sind die beliebtesten Induktionskochfeld-Hersteller?

induktionskochfeld mit touch-bedienung

Die Steuerung der Induktionsplatte erfolgt durch eine Touch- oder Drehknopf-Bedienung.

Da praktisch jeder Haushalt über eine Küche mit Backofen und Herdplatte verfügt, ist das Angebot bekannter Marken sehr vielseitig und reicht von autarken Varianten für unterwegs bis hin zu luxuriös ausgestatteten Modellen. Bei der Suche nach dem besten Induktionskochfeld können Sie sich zumeist auf folgende Hersteller verlassen:

  • Bosch
  • Siemens
  • Neff
  • AEG
  • Bauknecht
  • Bora
  • Miele
  • Constructa

Sind Sie auf der Suche nach einem besonders günstigen Induktionskochfeld, lohnt sich der Blick auf Sonderaktionen bekannter Discounter und sonstiger Anbieter in 2021.

5. Steht ein Induktionskochfeld-Test bei der Stiftung Warentest zur Verfügung?

Einen eigenen Induktionskochfeld-Test hat die Verbraucherorganisation bisher nicht durchgeführt. Allerdings wird auf einen Test des schwedischen Partnerunternehmens Råd & Rön von April 2020 hingewiesen, bei dem insgesamt 88 Modelle bekannter Marken näher unter die Lupe genommen worden sind. Zu den Prüfkriterien zählte beispielsweise, wie lange es dauert, bis Wasser kocht, wie hoch der Energieverbrauch ist und ob es gelingt, Pommes Frites in Öl zu braten.

Erwähnt wird, dass nicht nur ein Induktionskochfeld-Testsieger gekürt worden ist, sondern sich drei verschiedene Modelle das oberste Treppchen teilen.

6. Regelmäßig gestellte Fragen rund um Induktionskochfelder

Im Folgenden finden Sie häufige Fragen sowie die passenden Antworten zum Themenbereich Induktionskochfeld.

6.1. Brauche ich einen speziellen Induktionskochfeld-Reiniger?

Da es sich ebenfalls um eine Glaskeramik-Oberfläche handelt, brauchen Sie keinen speziellen Reiniger für das Induktionskochfeld. Wenn nichts eingebrannt ist, reichen ein feuchtes Tuch und Spülmittel. Hartnäckige Reste lassen sich nach dem Aufweichen mit einem Schaber entfernen. Selbstverständlich können Sie auch auf das Angebot an Glaskeramik-Reinigern zurückgreifen. Achten Sie der Umwelt zuliebe darauf, dass diese ohne Mikroplastik auskommen.

Idealerweise nutzen Sie nach Gebrauch eine Induktionskochfeld-Abdeckung als Staubschutz, die Sie einzeln erwerben können. Es gibt zahlreiche Designs, mit denen Sie einen großartigen Akzent setzen.

6.2. Wie wird ein Induktionskochfeld angeschlossen?

Grundsätzlich sind drei Außenleiter, ein Neutralleiter und ein Schutzleiter vorhanden. Diese sind gut gekennzeichnet, dennoch lautet die Empfehlung: Überlassen Sie den Einbau und den Anschluss einem Fachmann, aus versicherungstechnischen ebenso wie aus Garantie-Gründen. Gerade am Herd liegen teilweise höhere Spannungen an, die lebensgefährlich sein können.

6.3. Was ist besser: das Induktionskochfeld oder ein Ceranfeld?

Das hängt von der Anzahl der Personen im Haushalt ab und wie häufig selbst gekocht wird. Auf jeden Fall ist das Induktionskochfeld zwischen 15 und 20 % energieeffizienter, allerdings hinsichtlich der Anschaffung teurer. Hier müssen Sie abwägen, ob sich die Mehrkosten auf Dauer bezahlt machen. Und um es nicht zu vergessen: bei einem Wechsel benötigen Sie induktionsgeeignetes Kochgeschirr.

Bildnachweise: adobestock.com/FSEID, adobestock.com/Bernd Schmidt, adobestock.com/PhotoArt Thomas Klee, adobestock.com/Ralf Geithe (chronologisch bzw. nach der Reihenfolge der im Kaufratgeber verwendeten Bilder sortiert)