Es beginnt oft ganz unauffällig. Das Handy wird ein Stück weiter weg gehalten, beim Lesen braucht es mehr Licht, die Augen müssen sich öfter anpassen. Viele kennen diese Momente. Ab etwa 40 Jahren lässt die Sehschärfe im Nahbereich langsam nach. Im Alltag wird das schnell spürbar. Zwischen Bildschirm, Zeitung und Autofahren wechseln die Anforderungen ständig. Zwei Brillen wirken da wie eine Notlösung. Genau hier setzt die Gleitsichtbrille an. Sie verbindet unterschiedliche Sehbereiche in einem Glas und sorgt für fließende Übergänge. In Kärnten zeigt sich, wie präsent das Thema ist: Rund 60 Prozent der Bevölkerung tragen eine Brille.
Mehr Komfort im Alltag

Auch Georg aus Klagenfurt hat lange überlegt. Seine gewohnte Brille funktionierte in der Ferne gut, beim Blick aufs Handy wurde es mühsam. „Ich wollte einfach eine Brille, die überall passt“, erzählt er. Beim Termin im Fachgeschäft wurde schnell klar, wie viel sich in den letzten Jahren entwickelt hat. Moderne Sehtests liefern sehr genaue Ergebnisse.
Auf dieser Basis entstehen individuell angepasste Gläser, abgestimmt auf den Tagesablauf. Dadurch wirkt das Sehen ruhiger und deutlich angenehmer. Georg spürt den Unterschied täglich. Seit einem halben Jahr trägt er seine Gleitsichtbrille und genießt den unkomplizierten Umgang im Alltag. Gleitsichtlinsen sollen künftig zusätzliche Freiheit bringen, vor allem beim Training im Freien. „Ich sehe in jeder Entfernung klar und kann mich voll auf die Bewegung konzentrieren“, sagt er.