Ob knackige, hochalpine Straßen oder doch eher südliches Flair. In Oberkärnten kann man als Radfahrer beides erleben. Egal, ob mit den schmalen Reifen des Rennrads oder den profilierten Pneus des Gravelbikes: Oberkärnten bietet für jeden Fahrstil das richtige Terrain. Besonders beliebt ist die Nockalmstraße. Die Panoramastraße schlängelt sich auf insgesamt 34 Kilometern mitten durch den Biosphärenpark Nockberge. Den höchsten Punkt erreichen die fleißigen Sportler auf zwei Rädern bei der Eisentalhöhe (2042 m).






Kehren, spektakuläre Felstunnel und eine Steigung von bis zu 13 Prozent warten entlang der etwa 14 Kilometer langen Malta Hochalpenstraße hinauf zur Kölnbreinsperre auf 1.933 Metern Seehöhe. Dafür braucht es eine gute Übersetzung und Ausdauer! Belohnt wird man jedoch mit einem herrlichen Blick auf die Staumauer und den Speichersee. Für Rennradfahrer ist hier Endstation, für motivierte Gravel-Biker geht es acht Kilometer weiter zur Osnabrücker Hütte.



Wer nicht so viele Höhenmeter sammeln möchte, der kann die Route von Spittal nach Tarvis nehmen. Die Strecke führt auf dem Drauradweg flussabwärts bis nach Villach. Von dort biegt man ab auf den Ciclovia Alpe-Adria-Radweg im Gailtal. Es geht weiter über Arnoldstein, dort überquert man die Staatsgrenze nach Italien und rollt noch bis in die Grenzstadt Tarvis. Elisa Aschbacher