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22.09.2026

Krone Extra Kärnten

Familie bringt Schaumrolle zum Aufblühen

Vater und Töchter schaffen neuen Treffpunkt für Kulinarik und Events.

Fotos: Elisa Aschbacher

Im Frühjahr startete Dietrich Lampel mit seinen Töchtern Sophie und Lilly den Betrieb der „Schaumrolle“. Schon vor dem Start hatte das Trio, das zuvor mehrere Jahre eine Bar am Afritzer See geführt hatte, große Pläne für das Lokal am Südufer des Millstätter Sees. Und so verlief es dann auch: „Es fanden regelmäßig Events statt“, blickt das Trio auf einen erfüllten, aber auch herausfordernden Sommer zurück. „Wir hatten drei Monate durchgehend geöffnet, es gab für uns keinen einzigen freien Tag“, erzählt Dietrich Lampel bei einem Rundgang, und zeigt, was der geschichtsträchtige Standort alles zu bieten hat. 

Das Konzept ging voll auf: „Wir wollten von Anfang an mehr als einen reinen Gastro-Betrieb schaffen. Die Schaumrolle ist heute Kulinarik, Badebetrieb und Kulturort zugleich. Wir bieten kreative, internationale Küche, Events mit musikalischem Schwerpunkt und einen wunderbaren Badestrand. Es soll ein Ort sein, an dem die Menschen gerne Zeit verbringen.“ 

Die Bevölkerung und auch namhafte Künstler zeigen sich mehr als begeistert. „Das Interesse war von Beginn an riesig. Sänger, Köche und Musiker wollten bei uns auftreten und haben regelmäßig für ein volles Haus oder eine gut gefüllte Wiese gesorgt“, strahlen die drei. 

Hinter dem Erfolg der Familie steckt pure Leidenschaft: „Der wirtschaftliche Erfolg hat für uns nicht nur mit nackten Zahlen zu tun. Er beruht auf der Einsatzbereitschaft – fast schon der Herzbereitschaft unseres gesamten Teams, auf kreativen Produkten, auf Gästen, die sich ehrlich willkommen fühlen, und auf der großartigen Unterstützung durch die Stadtgemeinde Spittal“, betont der Familienvater. 

Für die „Schaumrolle“, die jahrelang mit ständigen Pächterwechseln oder komplettem Leerstand zu kämpfen hatte, hat damit wohl endlich eine dauerhafte und vielversprechende Zukunft begonnen. Denn das Trio ist sich einig: „Dieses Plätzchen ist einfach wunderschön und es hat so viel Potenzial.“ Elisa Aschbacher