Ob Artenvielfalt, Bildung oder soziale Initiativen: Die Privatstiftung Kärntner Sparkasse übernimmt Verantwortung für Land und Leute.
Ein ganz besonderes Herzensprojekt liegt dabei hoch droben in den Kärntner Bergen – die langfristige Unterstützung des Nationalparks Hohe Tauern und das moderne „Haus der Steinböcke“ in Heiligenblut.
Rettungsanker für die alpine Artenvielfalt
Mit 1856 Quadratkilometern ist der Nationalpark Hohe Tauern das größte Schutzgebiet des gesamten Alpenraums. 1981 machte Kärnten den historischen Anfang und rief Österreichs ersten Nationalpark ins Leben. Heute leben zwischen majestätischen Gletschern und artenreichen Almen bis zu 20.000 Tier- sowie rund 3.500 Pflanzenarten.
Dem „König der Alpen“ ein Denkmal gesetzt

Damit dieses Naturerbe für künftige Generationen bewahrt bleibt, braucht es verlässliche Partner. Seit vielen Jahren engagieren sich die Privatstiftung Kärntner Sparkasse und die Kärntner Sparkasse aktiv für den Nationalpark, um ökologische Forschung, Naturschutz und Umweltbildung Hand in Hand voranzutreiben. Das sichtbarste Zeichen dieses Engagements ist das „Haus der Steinböcke“ in Heiligenblut. Einst in den Alpen ausgerottet, gelang 1960 im Mölltal die erfolgreiche Wiederansiedlung des Steinwilds. Heute bietet das 2020 eröffnete Besucherzentrum mit der Erlebnisausstellung „Der König und sein Thron“ faszinierende Einblicke in die alpine Gebirgswelt. Es begeistert Jung und Alt für den Schutz bedrohter Wildtiere. „Die Förderung des Naturjuwels Hohe Tauern ist uns eine Herzensangelegenheit“, bekräftigt Stiftungsvorstand Mag. Siegfried Huber. „Wir wussten gleich, dass wir die Realisierung des Steinbockhauses unterstützen wollen – auch, um das Bewusstsein für den Artenschutz weiter zu schärfen.“ Nationalparkdirektorin Mag. Barbara Pucker unterstreicht die Dringlichkeit: Zwar schütze kein Gebiet vor den Folgen des Klimawandels, der Nationalpark diene aber als unverzichtbares Refugium für gefährdete Tier- und Pflanzenarten.
Breite Verantwortung für Kärnten
Die Partnerschaft in den Hohen Tauern fügt sich nahtlos in die Nachhaltigkeitsstrategie der Stiftung ein. Unter dem Motto #glaubanvielfalt setzt die Privatstiftung kärntenweit Maßstäbe: etwa mit dem Kärntner Biodiversitätspreis „Die goldene Apis“ (dotiert mit 100.000 Euro) oder dem gemeinsam mit der FH Kärnten betriebenen Freilandlabor im Moor Metschach. Das Ziel bleibt stets dasselbe: Kärntens einzigartige Lebensräume sichern und die Zukunft der Region aktiv mitgestalten.