Wie so viele habe auch ich meine Leidenschaft fürs Gärtnern in der Corona-Zeit wiederentdeckt. So war es nur die logische Folge, die Gartenserie „Es grünt so grün“ zu übernehmen und zu betreuen. Mit den Besuchen bei verschiedensten Gärtnern und im Austausch mit Freundinnen und anderen Hobbygärtnern sind meine Gartl-Aktivitäten gewachsen. Nach anfänglicher Balkonbepflanzung und ein paar Tomatenpflanzen im Topf auf der Terrasse gab es mit der Zeit die ersten kleinen Hochbeete, Palettenbeete wurden gebaut, Frühlingsblüher ausgesetzt.


Der Vortrag „Lebendiger Garten – Alles zum Säen, Ernten, Blühen und Gedeihen“ der Biopioniere Hans Madritsch und Christine Halder in Villach hat den Wunsch nach einer Hochbeet-Erweiterung in mir reifen lassen. Der Zeitpunkt für das neue Projekt war außerdem günstig – nach Bauarbeiten im Garten im vergangenen Herbst muss ein Teil ohnehin neu angesät werden.


Die Auswahl an Hochbeeten am Markt ist riesig – aus Holz, Kunststoff, Metall und Stein sind sie in verschiedenen Größen und in allen Preisklassen erhältlich.
Geschickte Bastler können mit Paletten, Ziegelsteinen und Holzpfosten ihre Vorstellungen selbst verwirklichen. Bei mir dürfen zwei Hochbeete aus Halbrundriegelholz mit einer Länge von 1,80 Meter und 80 Zentimeter Breite einziehen.


Bevor es ans Aufbauen geht, gilt es allerdings, den Untergrund vorzubereiten. Holzbeete stehen am besten auf einem Untergrund aus Waschbetonplatten oder Ähnlichem Die Platten können eingegraben oder – in unserem Fall – auf dem Erdboden aufgebracht und mit Sand in Waage gebracht werden. Die Kante möchte ich noch mit Erde anböschern.

Vor dem Verlegen haben wir Nagergitter ausgerollt, um ein Eindringen von Wühlmäusen oder von Maulwürfen von unten zu verhindern.
Mit Akkuschrauber, Bauanleitung und helfenden Händen geht es an das Aufbauen der Hochbeete. Beim Holz sollten die Schraublöcher vorgebohrt werden, um ein Aufsplittern des Holzes zu vermeiden. Nach kurzen Startschwierigkeiten geht das Aufstellen sehr schnell.
Obwohl die Beete innen einen Vliesstoff als Schutz haben, bringe ich dennoch eine Noppenfolie an. Bei der Befüllung kann ich Abschnitte von Brennholzarbeiten nutzen und mein Schwager kann Erde beisteuern – was viel Geld spart. Katrin Fister
Wie das Projekt fertig aussieht und Austausch mit Hobbygärtnern auf unserer FacebookSeite „Es grünt so grün“