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29.08.2026

Herbst erleben

Im Herzen des Nationalparks Hohe Tauern

Mitten in einer Region mit 266 Dreitausendern, rund 160 Bergseen und das größte Schutzgebiet Mitteleuropas vor der Haustür: Matrei in Osttirol bietet beste Voraussetzungen für einen Herbsturlaub.

Der Tauernbach im Gschlösstal gilt als einer der schönsten Talschlüsse der Ostalpen. Foto: Mathäus Gartner

Zwischen Großglockner und Großvenediger liegt Matrei in Osttirol – mitten im Nationalpark Hohe Tauern. Wer im Herbst hier unterwegs ist, erlebt goldgelbe Lärchen, klare Fernsicht und eine Bergwelt, die nach den Sommermonaten wieder ruhiger wird. Die Region zählt zu den eindrucksvollsten Wandergebieten Österreichs und verbindet Natur, Kulinarik und Kultur auf kurzen Wegen.

Den „Big Five“ der Alpen auf der Spur

Der Nationalpark Hohe Tauern ist Lebensraum für Bartgeier, Steinadler, Steinbock, Gams und Murmeltier – die „Big Five“ der Alpen. Gemeinsam mit den Nationalpark-Rangern geht es auf geführten Touren hinaus in diese alpine Tierwelt. Dabei erfahren Gäste Spannendes über die Lebensräume der Tiere und mit etwas Glück gelingt sogar eine Beobachtung. Besonders erfreulich ist die Rückkehr des Bartgeiers: Im Gemeindegebiet von Matrei brütet der größte flugfähige Vogel der Alpen wieder erfolgreich. Gäste der Nationalpark-Partnerbetriebe nehmen an den Ranger-Touren kostenlos teil.

Wandern zwischen Gletschern und Wasserfällen

Zu den bekanntesten Touren zählt der Gletscherweg Innergschlöss. Vom Matreier Tauernhaus führt die Wanderung durch das Gschlösstal bis zum Gletschertor des Schlatenkees. Unterwegs informieren mehrere Stationen darüber, wie die Gletscher die Landschaft über Jahrtausende geformt haben. Wer den Blick auf den Großglockner sucht, findet ihn am Europa Panoramaweg mit seinen weiten Ausblicken auf die höchsten Gipfel Österreichs.

Nicht nur in den Hochlagen lohnt sich eine Wanderung. Die Proseggklamm beeindruckt mit Wasserfällen und schroffen Felsen. Zudem prägt die Isel als letzter frei fließender Gletscherfluss der Ostalpen die Landschaft bis heute und zählt mit ihrer Hängebrücke zu den besonderen Naturjuwelen Osttirols.

Kultur am Wegesrand

Auch abseits der großen Wanderwege gibt es viel zu entdecken. Die romanische St.-Nikolauskirche aus dem 12. Jahrhundert zählt zu den ältesten Bauwerken der Region. Entlang des Matreier Talwegs erzählen Informationstafeln von der Geschichte des Marktes und geben Einblicke in das Leben der Menschen zwischen den Bergen.

Regional genießen

Nach einer Wanderung gehört eine Einkehr einfach dazu. Auf den Almen und in den Gourmetrestaurants stehen regionale Produkte im Mittelpunkt – vom würzigen Almkäse über Wildgerichte bis zu Osttiroler Spezialitäten. Viele Betriebe arbeiten eng mit Produzenten aus der Region zusammen und setzen auf saisonale Zutaten.

Gerade der Herbst bietet dafür beste Voraussetzungen. Die Wanderwege sind weiterhin ruhig, die Temperaturen angenehm und die Fernsicht besonders klar. Dazu kommen regionale Schmankerl, gemütliche Unterkünfte und Gastgeber, die ihre Heimat bestens kennen. So verbindet Matrei in Osttirol Naturerlebnis, Bewegung und Genuss auf ganz natürliche Weise.

Web: www.osttirol.com