Im Rollstuhl, durchgehend beatmet, körperlich mit den Jahren immer mehr eingeschränkt. Und doch ist der Spittaler FranzJoseph Huainigg einer jener Autoren, die dem Leser ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Denn der bekannte Behindertenaktivist und Ex-Nationalrat zeigt in „Mein langer Atem“ einmal mehr, was im Leben wirklich zählt: die Fähigkeit, das Gute zu sehen, zu staunen, zu lächeln.

„Da gibt es das eine Gespräch, das plötzlich eine neue Tür öffnet, einen Austausch, der Mut macht.“ Unaufgeregt eindringlich erzählt Huainigg von seinem Alltag, seiner Familie, persönlichen Assistenten, Barrieren in der Politik, in Köpfen und Gesellschaft, von Ameisenstraßen und Wundern.
Und von der Dankbarkeit, trotz Widrigkeiten dieses eine wundervolle und reiche Leben führen zu können. Ein Buch, das ganz ohne Feel-Good-Marketing eine Anleitung für ein glückliches Dasein mitgibt – umso mehr verlangt es Respekt vor diesem Autor ab.