Was als Zufall begann, entwickelte sich bei Markus Limarutti zu einer puren Leidenschaft. „Seit 15 Jahren lebe ich hier am Weißensee - der Liebe wegen. Ich habe mich damals spontan bei der Fischerei beworben“, erzählt der gebürtige Lavanttaler, der ursprünglich aus der Holzwirtschaft kommt.

Mittlerweile ist er der einzige Berufsfischer am kältesten See Kärntens - also der einzige Fischer, der die Berechtigung dazu hat, mit dem Netz zu fischen. Limabetreibt auch eine Fischzuchtanlage und stellt vor Ort Saiblingskaviar her. Wer also meint, für Kaviar eine weite Reise auf sich nehmen zu müssen, der hat sich geirrt. Das Wasser für seine Zucht bezieht der Fischer, der auch den Ferienhof Hoffmann betreibt, übrigens aus dem Mühlbach. „Hier handelt es sich um extrem kaltes Wasser“, erklärt der Hotelier bei einem Rundgang in seiner Zuchtanlage. Die niedrigen Temperaturen würden die Qualität der Fische anheben.
„Weil sie dadurch langsamer wachsen. Wirtschaftlich gesehen, ist das wieder ein anderes Thema“, schmunzelt er.



Für Angler ist Limarutti die beste Adresse. Denn er kennt sich aus und weiß, welche Fischarten es im Weißensee gibt. „Wir haben einen guten Bestand - Reinanken, Hecht, Zander, Karpfen und viele weitere Arten lassen das Fischerherz höherschlagen“, schwärmt er.
Elisa Aschbacher