Malerisch schlängeln sich mehrere Wildbäche von den Karawanken durch das Rosental in Richtung Drau. Und diese Kleinode nutzen in den Sommermonaten besonders viele Badegäste.
Entlang der Bäche kommt es daher nicht selten zu Parkproblemen, die nicht nur für Anrainer ein Ärgernis sind. Auch die Gemeinden und zahlreiche Vereine, die allesamt kein Problem mit den Badegästen haben, ärgern sich oftmals über den respektlosen Umgang mit Flora und Fauna. Denn es kommt nicht selten vor, dass Müll und Unrat entlang der Bachbetten hinterlassen werden. Daher appellieren alle Gemeinden an die Badegäste: Den Müll nach dem Ausflug wieder mitzunehmen.
Doch das funktioniert leider nicht immer. Bei den jährlichen Flurreinigungsaktionen der Kommunen werden entlang der Wildbäche Unmengen an Unrat eingesammelt. "Ich verstehe es einfach nicht, dass man nicht einfach seine Sachen wieder mitnimmt", erzählt eine Rosentalerin, die jedes Jahr im Frühjahr sich mit Freundinnen auf den Weg macht und den Mist anderer beseitigt.
Marcel Tratnik

VERBORGENES NATURJUWEL
Über Jahrtausende hinweg schmiedete das Wasser in den Ferlacher Karawanken ein gewaltiges und einzigartiges Naturjuwel: die Kotla. Mit mehreren Becken, gefüllt mit kristallklarem Wasser, ist diese Schlucht besonders bei Einheimischen in den Sommermonaten beliebt.