Es ist längst nicht mehr nur ein Umweltproblem – es ist ein hausgemachtes Risiko, das uns immer öfter teuer zu stehen kommt. Wenn nach Starkregen ganze Ortschaften unter Wasser stehen, darf man sich nicht wundern: Wer jeden freien Quadratmeter zubetoniert, nimmt dem Wasser seinen natürlichen Raum. Die Hauptverantwortung liegt ganz konkret bei den Gemeinden. Sie widmen um, genehmigen, erweitern – oft kurzfristigen Interessen folgend. Bauland bringt Einnahmen, ja. Aber zu welchem Preis? Überschwemmungen, Schäden, steigende Kosten für alle. Gleichzeitig verlieren wir fruchtbare Böden, die wir für unsere Lebensmittelversorgung dringend brauchen. Eine Unabhängigkeit bei Lebensmitteln ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Dass wir uns diese Grundlage selbst zerstören, ist schlicht verantwortungslos. Es braucht endlich ein Umdenken – von der Gemeinde- über die Landes- bis zur Bundesebene. Weniger Verbauung, mehr Verantwortung. Denn die Rechnung zahlen am Ende wir alle. Danke der „Kronen Zeitung“, die das Problem der Verbauung schonungslos aufzeigt!
Bernadette Weber, Innsbruck
Erschienen am Mi, 25.3.2026
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