Die Fanatiker der Digitalisierung sind überall unterwegs! Schon in Pflichtschulen (Volksschulen, NMS etc.) will man Kinder flächendeckend mit digitalen Medien „eindecken“. Wenn die Digitalisierung auch durch die EU gefördert wird, ist es fraglich, ob man damit wirklich schon im Kindergarten und in der Grundschule beginnen muss. Das Mobiltelefon (Handy) ist sowieso schon zur Plage im Schulalltag geworden, daher sollte wenigstens der Unterricht digitalfrei bleiben. In letzter Zeit hört man immer häufiger, dass wieder Bankfilialen – v. a. im ländlichen Raum – eingespart werden. Begründet werden die Schließungen damit, dass der Kundenkontakt nicht mehr gebraucht wird, denn die Smartphone- und Smartwatch-Generation benützt diese Geräte oder andere digitale Technologien bereits mehrheitlich bei allen ihren Bankgeschäften. Beginnend bei der Bezahlung mit der Bankomatkarte, beim Parken ohne Parkschein, bei verschiedenen Amtsgeschäften, ja sogar bei öffentlichen Ausschreibungen und Ansuchen (Handwerkerbonus) greift man zum Handy! Tatsache ist, dass Leute, die kein Handy nützen (können), inzwischen Menschen zweiter Klasse sind. Ohne Handy kann man nicht einmal, wie bisher, den Steuerausgleich per Computer machen. Liebe Leute, wenn wir jedoch mit Bargeld bezahlen und statt im Internet in unseren Geschäften einkaufen würden, könnten wir diese negativen Entwicklungen beeinflussen, denn wer bleibt auf der Strecke? Natürlich die Senioren, wie die Pensionistenvertreter zu Recht kritisiert haben, denn einfachste Dienstleistungen sind oft nur noch online abrufbar. Im Namen der älteren Generation befürworte ich die Analog-Offensive – egal, von welcher Partei sie kommt. Den vorwiegend jungen Politikern möchte ich einen guten Rat geben: Man muss nicht jeden Schmarren ins Netz stellen oder selbst vertrauliche Mitteilungen in sehr unsicheren sozialen Medien und Netzwerken verbreiten (z. B. Chats, Blogs, Podcasts, Facebook, TikTok, Instagram). Die Digitalisierung bedeutet demnach so viel wie, dass die Privatsphäre offen ist wie ein Scheunentor! So mancher U-Ausschuss wäre nicht notwendig (gewesen), wenn der politische Gegner nicht digital fündig geworden wäre, denn manche Mitteilungen sind nicht für alle Leser bestimmt.
Mag. Anton Bürger, per E-Mail
Erschienen am Do, 22.1.2026
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