Eine Weile konnten sich die Bulgaren gegen die Einführung des Euro zur Wehr setzen, jetzt wurden sie damit „beglückt“. Es halfen letztlich auch die Massendemonstrationen gegen die Gemeinschaftswährung nichts. In Bulgarien wurde mit 1. 1. der Euro eingeführt – im 21. EU-Land. Bulgarien ist das ärmste EU-Land und befürchtet sicher nicht zu Unrecht, dass es jetzt zu Teuerungen kommt. Das war ja bei anderen Ländern nach der Euro-Einführung ebenso zu beobachten, auch damals in Österreich. Die Bulgaren werden ruhiggestellt – mit der Bemerkung aus dem Finanzministerium, dass der Beitritt zur Euro-Zone die Möglichkeit bietet, dass Bulgarien reicher wird. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass das Land dadurch noch ärmer wird. Und da vor ein paar Wochen die Regierung wegen anhaltender Massenproteste gegen Korruption zurücktrat, steht das Land aktuell ohne reguläre Regierung da. Es wird sich zeigen, ob der Euro Auswirkungen auf eine Regierungsbildung hat – oder auf das Ergebnis einer möglichen Neuwahl.
Josef Höller, per E-Mail
Erschienen am So, 4.1.2026
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