Meiner Begeisterung für Haberzettls „Anti-Jagd-Karikaturen“ kann ich nur als Neo-Wiener freien Lauf lassen. Wer hingegen auf dem flachen Land lebt, sollte Bruno-Bewunderung nur im Stillen ausleben. Grund: Für die Jägerschaft ist Tierschützer Haberzettl ein rotes Tuch. Kaum in Pension, zieht es viele Städter nach Niederösterreich. Hier ein paar humorvolle Empfehlungen für die Umstellung. Erstens: Vor Übersiedlung sämtliche Haberzettl-Bücher wie „Brunos Jagdfieber“ verschenken. Zweitens: Vermeiden Sie, im Dorfanger angekommen, Begeisterung für seine Karikaturen zu zeigen. Womöglich ist Ihr neuer Nachbar Jagdleiter, dann können Sie Ihre Siebensachen gleich wieder packen. Dritte Empfehlung: Bei Treibjagden nicht über Feldwege radeln, sonst findet Ihr so ersehntes Landleben ein jähes Ende. Für Katzenliebhaber gilt eine besondere Warnung: Belassen Sie Ihren Stubentiger in den vier Wänden! Draußen, frei herumlaufend, gilt die Samtpfote bei Jägern als wilderndes Ungeheuer. Kein Nachteil ohne Vorteil: Sollte Ihr Schnurrer todkrank werden, dann sparen Sie sich den Weg zum Tierarzt. Der besagte Nachbar befördert Ihren Liebling bereitwillig in den Katzenhimmel.
Dr. Wolfgang Geppert, Wien
Erschienen am Mi, 9.7.2025
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