Nach der Bürgermeister- und Gemeinderatswahl in Innsbruck, bei welcher es der ÖVP-Bürgermeisterkandidat Ex-Staatssekretär Florian Tursky nicht einmal in die Stichwahl schaffte, obwohl Landeshauptmann Anton Mattle und einige seiner Vorgänger zur Wahlhilfe ausrückten, dürfte die ÖVP nun damit beschäftigt sein, ihre Wunden zu lecken. Ausgerechnet der vormalige ÖVP-Vizebürgermeister Johannes Anzengruber, der mit einer eigenen Liste antrat, da er von der ÖVP mit fadenscheinigen Argumenten zu Gunsten von Tursky aus der ÖVP ausgeschlossen wurde, schaffte es, gegen den amtierenden Bürgermeister der Grünen, Georg Willi, in die Stichwahl zu kommen. Und diese Watsche für die einst übermächtige Tiroler ÖVP sitzt tief und schließt nahtlos an das ÖVP-Debakel bei den kürzlich ausgetragenen Gemeinderatswahlen in Salzburg an. Hinsichtlich des Umgangs der Tiroler ÖVP mit ihrem Innsbrucker Ex-Vizebürgermeister Johannes Antengruber fällt mir das dazu passende Sprichwort „Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein“, ein. Und eine größere Anzahl von Wählern und Wählerinnen dürften das ähnlich gesehen haben.
Franz Köfel, Völs
Erschienen am Mi, 17.4.2024
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