Jetzt ist die Katze zumindest einmal teilweise aus dem Sack. Herrn Benkos strauchelnde Signa Holding hatte sich zwei Altkanzler und deren Kontakte eingekauft und dafür 10 Millionen Euro hingeblättert. Herr Dr. Gusenbauer verrechnete 7 Millionen und Herr Kurz knapp 3 Millionen mit eher amateurhaft intransparent gestalteten Rechnungen, wobei Letzterem die Kenntnis der deutschen Sprache dabei offenbar verloren ging und er das auf Englisch erledigen musste. Eine „tolle“ Leistung angesichts der Tatsache, dass der eigentliche Wert der goldenen Telefonbücher beider Herren zuvor vom österreichischen Steuerzahler finanziert worden war. Denn ohne die öffentliche Funktion als Bundeskanzler, die beide Herren bekleideten, wäre es nie zu solchen Geschäften und damit verbundenen Rechnungen gekommen. In der Privatwirtschaft gibt es eine in der Regel vertraglich abgesicherte Abkühlphase, wenn jemand in wichtiger Position ein Unternehmen verlässt, um Insiderwissen nicht sofort an die lauernde Konkurrenz weiterzugeben. Bei politischen Funktionen gilt so etwas nicht. Da wird nach einer verlorenen Wahl bzw. einem erzwungenem Rücktritt vollmundig der „Übertritt in die Privatwirtschaft“ verkündet, um mit den zuvor erworbenen Kontakten Lobbying zu betreiben und dabei richtig Geld zu machen. Das alles hat natürlich einen schlechten Beigeschmack angesichts der derzeit kaum die laufenden Lebenshaltungskosten abdeckenden Durchschnittsgehälter in Österreich und bringt das politische Handwerk per se einmal mehr in Verruf. Aber das ist eine andere Geschichte und dürfte den beiden Altkanzlern herzlich egal sein.
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