Die meisten der sieben Kandidaten für die BP-Wahl geben in ihren Wahlwerbungen alles Mögliche zum Besten. Da wird versprochen, „unsere Freiheit“ wieder zurückzuholen (von wo eigentlich?), eine Regierung, die dem betreffenden Bewerber nicht passt, einfach zu entlassen, das Binnen-I abzuschaffen und viele andere Aktionen, die ein Bundespräsident in Wahrheit nicht durchführen kann. Auf eine Aktion hätte der neu gewählte Präsident allerdings großen Einfluss, nämlich auf sein exorbitant hohes Honorar. Es sind mehr als 20.000 Euro, die man als HBP monatlich verdient. Eine tolle Wahlwerbung wäre gewesen, wenn von irgendeiner Seite angekündigt worden wäre, dass man im Falle des Gewählt-Werdens auf einen (größeren) Teil des Honorars verzichten und denselben einem guten Zweck zukommen lassen wird. Möglichkeiten gäbe es sehr viele in dieser Richtung, es wäre für den Anfang ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber auch ein kleiner Tropfen kann als Vorbild sehr viel bewirken, wenn dieses aufgenommen und verwirklicht wird. Dann kann aus einem Tropfen ein Strom werden, denn schließlich ist der HBP eines der besten Vorbilder, die unser Land vorweisen kann. Aber das geschah nicht, diese große Chance haben vor allem jene Kandidaten vertan, deren Antreten unter den gegebenen Umständen mehr als aussichtslos ist. Dabei gibt es tatsächlich ein Vorbild in dieser Richtung, nämlich in Graz. Dort hat vor vielen Jahren der Kandidat einer in Österreich nicht im Parlament vertretenen Partei große politische Erfolge gefeiert, weil er einen großen Teil seines Gehaltes für Notleidende spendete. Auch seine Partei-Nachfolgerin hält daran fest, und sie gewann sogar die Wahl zur Bürgermeisterin. Das könnte für viele Damen und Herren, die zu den Spitzenverdienern in der Politik zählen, ein Anreiz für absolut mögliche Wahlerfolge sein. Selbst wenn viele sich das wünschen, geschehen wird es nicht – aber an Märchen darf man wohl noch glauben.
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