Da haben doch unsere „Chefstrategen“ gemeint, mit ihren bzw. unseren Sanktionen den russischen Bären in die Knie zwingen zu können. Niemals würde dieser Bär den Gashahn zudrehen, weil er doch das Geld fürs Gas zum Kriegführen brauche. Jetzt hat er aber doch gedreht und ist nun plötzlich Chinas größter Energielieferant! Während die Deutschen davon faseln, dass 16 Grad in den Wohnungen im Winter auch reichen müssten und – so wie die österreichischen Grünen – den Strom aus Kohle wieder aktivieren wollen. Die Erkenntnis, dass wir uns ins Knie geschossen haben, kommt wohl gar nicht oder zu spät. Vielleicht erst, wenn ein Kopfschuss daraus geworden ist, weil VOEST und AMAG, die Papierfabriken, die Molkereien und außer zahllosen Heizungen wer weiß was sonst noch alles zum Stillstand gekommen ist. Und das wegen eines Krieges, der vermutlich durch eine NATO-Nichtbeitrittserklärung durch den „Helden von Kiew“ zu verhindern gewesen wäre.
August Weidenholzer, Taiskirchen im Innkreis
Erschienen am Fr, 24.6.2022
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