Die Gedankengänge unserer Verkehrsministerin sind schwer nachvollziehbar. Es sollte doch bekannt sein, dass ca 70% der Österreicher in Mietwohnungen wohnen. Wie soll ein Mieter im 7. Stock ein Ladekabel zu dem „Laterndlparkplatz“ seines Pkw bringen. Mit anderen Worten Elektroautos sind derzeit ausschließlich für Villen- und Hausbesitzer geeignet. Die enormen Staatsförderungen kommen selbstverständlich dieser Klientel zugute. Nicht zuletzt kommt die staatliche Elektroautoförderung nur den Herstellern zugute, da Elektromotoren (Gehäuse, Rotor, Stator) im Vergleich zu aufwändigen Verbrennungsmotoren wesentlich weniger kosten und somit die Gesamtherstellungskosten weit unter den Kosten eines Verbrennungskraftwagens liegen. Inwieweit vernünftige gesamtösterreichische Ladestationen möglich und finanzierbar sind, wurde bisher gar nicht überlegt. Das Thema Atomstrom sei erst gar nicht berührt, da nicht einmal ein Wasserkraftwerk in der Hainburger Au erwünscht war.
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